Perimeterschutz

  • Hallo zusammen,


    ich sorge mich etwas um Schutz des Außengeländes, d. h. der Zuwege zum Haus und des Grundstücks, bei einer langen und gravierenden Krise. Ich vermute, ich muss in diesem Forum kaum weiter zum Hintergrund ausholen... Vorweg: Ich habe Hunde, die alle nicht klein sind und i. d. R. zuverlässig anschlagen. Darauf wetten will ich aber nicht und in ungünstigen Situationen stehen die Lumpen vielleicht schon direkt vor der Tür. Ich will zumindest nicht völlig überrascht werden, damit ich passive und aktive Maßnahmen treffen kann.

    Wer trotz Hunden einen Einbruchversuch unternimmt, wird es auch ernst meinen.


    Derzeit möchte ich möglichst stromunabhängige Vorkehrungen treffen, die entweder Eindringlinge abschrecken, mich früh genug warnen oder ein Eindringen ins Haus an sich weitgehend erschweren. Die Tipps und Ideen, die ich im Netz sammeln konnten, waren von sehr gemischter Qualität. Gerade schwirrt mir ziemlich der Kopf und ich komme nicht weiter. Macht es überhaupt Sinn, dass das Grundstück „wehrhaft“ erscheint oder sogar abschreckt? Suggeriert man dann nicht erst recht, dass es was zu holen gibt? Mobiler Stacheldraht? Doch Akku-Kameras? OSB-Platte zum Fenster verbarrikadieren? Lieber in „Friedenszeiten“ Fenstergitter anbringen lassen? Oder bin ich vielleicht generell einfach nur zu paranoid?


    Wer mich bei einer Ideensammlung trotz meiner nur ungefähren Angaben unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen. Gut Recherchiert

    Esse quam videri.

    ➡️🕑🐻💪💪

  • Ich lese da gerade zwei verschiedene Themen heraus. Das eine ist Warn/Überwachungssystem, das aber die Härtung des Anwesens um den Zutritt zu erschweren. Richtig verstanden?


    Dann kommt es natürlich massiv auf deine Begebenheiten an. Ohne die zu kennen kann man schwer Tips geben.

  • Grundsätzlich würde ich das Grundstück einzäunen (so hoch wie laut Bebauungsplan maximal möglich). Ich favorisiere Doppelstabmattenzäune, die sind stabil, brauchen keine Pflege und können mit Kunststoffband auch blickdicht gemacht werden.

    Wenn dir eine Bepflanzung lieber ist, dann würde ich dornige Pflanzen wählen. Ist zwar bei der Pflege auch für dich blöd, aber wer drückt sich schon gerne durch eine Hecke aus Weißdorn, Sanddorn, Berberitze oder Wildrosen? Wenn es um eine günstige Alternative geht (z.B. zu einem Feldweg hin) würde ich stabile Bewehrungsmatten aus Baustahl nehmen. Sind nicht schön, aber günstig zu haben. Dahinter dann eine Hecke aus vorstehenden Pflanzen und fertig. Da kommt so schnell niemand drüber/durch. Im SHTF kannst du dann noch S-Draht ziehen und hast einen zusätzlichen Übersteigschutz. Das wäre der erste Schritt, dass nicht jeder Dodo plötzlich vor deiner Haustür steht. Akkugestütze Videoüberwachung und ein passives Sicherheitskonzept(verstärkte Fenster und Türen, mechanischer Einbruchschutz) und du bist schon relativ weit. Sind die Horden schon vor der Tür dann hilft nur noch die stabile Tür um den Mob draußen zu halten. Alternativ kannst du dann auf deine Vierbeiner setzen oder auf ein feuerlöschergroßes Pfefferspray.

    Aber ohne deine Gegebenheiten zu kennen ist es nicht so einfach eine allgemeine Lösung zu finden. Aber ich hoffe du verstehst was ich grundsätzlich meine. DISTANZ und ZEIT das sind die einzigen Parameter die du beeinflussen kannst. Je früher du weißt, dass der Mob kommt, desto mehr Zeit hast du für die Abwehr.

    In diesem Sinne stay save and be prepared!

  • Derzeit möchte ich möglichst stromunabhängige Vorkehrungen treffen, die entweder Eindringlinge abschrecken, mich früh genug warnen oder ein Eindringen ins Haus an sich weitgehend erschweren. Die Tipps und Ideen, die ich im Netz sammeln konnten, waren von sehr gemischter Qualität. Gerade schwirrt mir ziemlich der Kopf und ich komme nicht weiter. Macht es überhaupt Sinn, dass das Grundstück „wehrhaft“ erscheint oder sogar abschreckt? Suggeriert man dann nicht erst recht, dass es was zu holen gibt? Mobiler Stacheldraht? Doch Akku-Kameras? OSB-Platte zum Fenster verbarrikadieren? Lieber in „Friedenszeiten“ Fenstergitter anbringen lassen? Oder bin ich vielleicht generell einfach nur zu paranoid?


    Wer mich bei einer Ideensammlung trotz meiner nur ungefähren Angaben unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen. Gut Recherchiert

    Es gibt autarke Kamerasysteme mit Solar-Panel und schwenkbarer Kamera, die selbstständig zwischen Mensch und Tier unterscheiden können, selbst gut getarnte Eindringlinge erkennen und einen Alarm auf deinem Handy weiterleiten. Zu meiner Schande fällt mir gerade der Survival Mattin ein, der sie anschaulich getestet hat.

    Wir hatten hier auch darüber philosofiert, aber das Suchsystem spuckte gerade nicht entsprechenden Faden aus...

    Stacheldraht, besser Natodraht ist nie verkehrt sich auf Halde zu legen. Natürliche, breite Misch-Hecken mit Dornengewächsen (bei mir Ligusterhecke mit wilden Rosen, Brombeeren und zB Ilex durchwirkt) wirken natürlich unverfänglicher und man tut noch was Gutes für den Naturschutz. Ist bisher ein Stahlzaun vorhanden würde ich den einfach einwachsen lassen, damit das Gelände nicht einsehbar ist. Klar, Profis setzen auf Mauer mit Bewehrung. Ist immer eine Frage des Geldes.


    Am Besten ist natürlich Schutz der möglichst unauffällig ist - Kameras möglichst nicht gut sichtbar. Alles andere ist dann schon eine Entscheidung nach Geldbeutel - egal ob Sicherheitsglas oder nur Folien die man auf die Scheiben zieht. Man könnte die Standart-Rollos gegen stabilere Rolladensysteme tauschen. und und und...


    Braucht man das / lockt das Plünderer an? mMn kannt du machen was du willst, entweder sucht jemand einfache Ziele, wieder andere wittern bei viel Aufwand lohnende Beute...


    Für mich ist die Antwort ganz einfach - machst du nichts, gibt es kaum eine Vorwarnzeit. Jeder fühlt sich eingeladen. Selbst wenn alles möglichst runtergekommen aussieht - such vllt nur jemand ein Dach über den Kopf. Ein Gruppe oder ausgerüstete Plünderer hat man eh am Hals.