Stammtisch (Allgemeiner Klönschnack)

  • Mir ist gerade erst bewußt geworden das ein uns lieb gewordener Folgelschwarm an Distelfinken fast komplett verstorben ist. Von 14 Tieren sind nur noch 3 übrig. 😱

    Das ist wirklich deprimierend für mich.

    Si vis pacem - para pacem

  • Modadach - ach man, meine hat Demenz. Schwester musste schon ihren Job hinschmeißen um sie zu pflegen. Aber wir kommen halt nicht so oft in den Norden - aus Gründen...

    Si vis pacem - para pacem

  • 'Meine' Stieglitze hatten heute ersten (natürlich sehr zänkischen) Kontakt zu einem anderen vllt Pärchen. Im alten Schwarm war über Wochen sogar ein Grünling mitgeflogen. Denen (also Grünlingen) hat die Vogelgrippe echt zugesetzt. Hier kann ich nicht sagen das sich die Bestände und das schon seit Jahren wieder erholen würden.

    Was tun wir Mother Earth nur an - weiß, sagt der, der Nutella futtert und in Fernost einkauft...


    Ich verfüttere so 25kg Futter an Wildvögel, ausser wenn sich Wanderratten einschleichen. In der Heckenanlage an der Frontseite so 12m

    , min 80cm dick versteckt sich ein ganzer Spatzenschwarm, die auch ein Braunellen-Pärchen dulden. Natürlich kann ich nicht alles wieder gutmachen, aber ich versuche es...


    Selbst auf unserem 8m Balkon versuchen wir alles Erdenkliche um es Insekten und Vögeln gutgehen zu lassen. Manchmal frage ich mich schon wie man diese ganze Green Hell überhaupt bändigen soll. 😅

    Si vis pacem - para pacem

    3 Mal editiert, zuletzt von kannnix ()

  • Cool das du so einen Fachmann hast der dir so manchen wertvollen Fingerzeig gibt.

    Nehme an das du den Baum schon in 'Saftwaage' geschnitten hattest. Bei den vielen Äpfelchen hätte ich pers. den 'Junifall' abgewartet. Das bedeutet, der Baum reguliert sich auch selbst, wenn er zu viele Früchte ausbilden müsste.

    Zu Thema Ästchen zu schwach für die vielen Früchte. Genau das Problem hat unsere Birne gerne. Hier kannst du einfach die Äste bei Zeiten abstützen. Ein Ast der abbricht ist auch nicht gleich veloren. Gerade junge Bäume sind in der Lage, wenn man einen Bruch 'schient' die Wundstelle verschließt, (ich hatte eine Art breites Gummiband als 'Pflaster' benutzt.) den Ast mit einer Art Wulst selber zu retten. Bei uns war es auch die Birne und genau der veredelte Ast ist gebrochen. Da der Ast aber immer extrem trägt, habe ich ihm mit einer Stange aus Fiberglass und Kabelbindern eine dauerhafte Schiene geschaffen.


    Birne 290824.jpg

    Danke für die Info. Leider ist abstützen keine Alternative wenn die Äste noch so dünn sind. Wir reden nicht mal über 1 cm Durchmesser daher ist abschneiden der Früchte das Mittel der Wahl. Die neuen Sorten sind halt auf maximalen Ertrag gzüchtet und liefern. Ob der Baum noch 1-2 Jahre Kraft in die Äste und Wurzeln hätte stecken müssen ist aber elementar. Gut Ding will manchmal Weile haben.

    Mit dem 87 Jährigen Nachbarn, der auch Bauer ist, und schon ewig Kurse gibt im Obst und Gartenbauverein diskutiere ich nicht. Ich vertraue ihm da völlig. Die wissen was was sie tun.