Ich benötige bitte eure Hilfe bei der Entwicklung meiner APP

  • Hallo zusammen!

    Ich arbeite seit einiger Zeit an einem Projekt und bräuchte heute mal das ehrliche Schwarmwissen und die Erfahrung dieser Gruppe.

    Ich habe eine App ("Spicasa Tool-Box") entwickelt, die das Android-Smartphone in ein echtes Offline-Multitool für Krisenszenarien, Survival und Outdoor-Touren verwandeln soll. Mir war von Anfang an extrem wichtig: Keine Cloud, kein Tracking, die Daten bleiben bei euch und alles muss zu 100% offline funktionieren, wenn das Netz weg ist.


    Aktuell sind schon über 70 Werkzeuge an Bord (z.B. Offline-Survival-Notizbuch, Barometer für lokale Sturmwarnungen, Abkoch-Timer zur Wasserentkeimung, Minimal-Licht-Funktion, Einheitenrechner und Entfernungs-Schätzer). Damit ihr grob seht, in welche Richtung das geht und was schon alles abgedeckt ist, habe ich hier eine Übersicht der Funktionen zusammengestellt:

    👉https://spicasa.de/tool_box_ankuendigung2.html


    Das ist kein Downloadlink für die APP, sondern eine Webseite, wo ich die Inhalte der APP vorstelle, bzw. genauer gesagt die einzelnen Tools und Werkzeuge. Jetzt zu meiner eigentlichen Frage an euch: Ich möchte das Ganze weiterentwickeln und noch spitzer auf echte Praxis-Szenarien zuschneiden. Wenn ihr euch die bestehenden Werkzeuge anseht: Was fehlt euch noch für den absoluten Ernstfall oder tief im Wald? Welche Rechner, Tabellen oder Datenbanken hättet ihr im Blackout-Fall gerne griffbereit in der Tasche?


    Ich bin für jeden Tipp, jede noch so verrückte Idee und auch konstruktive Kritik extrem dankbar!


    Beste Grüße und danke schon mal für euren Input!

  • Moin und willkommen,

    ein echtes Mammutprojekt hast du da auf die Beine gestellt.


    Hier noch ein Hinweis, so sähe eine vollständig anonyme und offline betriebene App in den Datenschutzeinstellungen aus:

    gutes beispiel.jpg



    Und so schaut es bei Spicasa aus:

    spicasa datenerhebung.jpg


    Die App erhebt durchaus Daten, Finanzdaten "meiner" bisheriger Käufe.
    Eine Kostenlose App bräuchte sowas an und für sich nicht - bekommst du bestimmt korrigiert.

    Ich denke es ist nur blöd durchgerutscht, bekommst du bestimmt korrigiert.

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Die Finanzdaten werden erhoben, weil ein größerer Teil der Werkzeuge in der Tool-Box kostenpflichtig ist. Deshalb besteht Google leider auf diesen Zusatz, dass da Finanzdaten erhoben werden. Ich weiß jetzt auch nicht genau, wo da der Haken sein soll? Manche geben 300 Euro für ein Messer aus, oder 200 Euro für einen Sturmgaskocher. Die App kostet in der Vollversion einmalig 4,79 Euro, wovon nach Abzug der Google Gebühren und Steuern vielleicht gerade mal 1,50 Euro bei mir hängen bleiben. Also reich werde ich dadurch nicht und die weit über 1000 Stunden, die da an Arbeit investiert wurden, werden mir vermutlich auch niemals entlohnt werden.

    Aber wie gesagt, das hier soll keine Werbung sein und ich will auch gar nicht, dass irgendwer von euch die APP kauft. Ich möchte doch nur wissen, welche Tools man noch dazu entwickeln könnte, oder was euch draußen hilfreich sein könnte. Ich habe zwar weit über 40 Tester bereits für die APP, aber dabei handelt es sich eher um Familie, Freunde, Arbeitskollegen, die halt alle nicht in der Szene drin sind und somit auch keine Tipps mehr geben könnten, was da noch fehlen würde. Die Tester haben mir geholfen, sehr viele Fehler in den Funktionen aufzudecken, liefern aber inhaltlich kein Feedback, ohne das jetzt böse zu meinen.

  • Ist kein Vorwurf, ist mir nur aufgefallen. Das erklärt den Bedarf.

    Das ist ein undankbaren Geschäftsfeld, es zahlt sich erst nach mehreren Jahren iiirgendwann aus.

    Meine Anerkennung hast du.


    Für mich fällt eine Sache in's Auge:
    Das Design ist seeeehr verspielt, beinahe wie ein Spiel.


    Dabei ist Krisenvorsorge, anders als bei den Amerikanischen Brüdern und Schwestern, in Deutschland recht trocken und sachlich, da ist nicht viel Raum für Verspieltheit. Das könnte der erste Aneckpunkt sein - nicht bei mir, aber mitunter durch solche "Selbstdarstellung" (oder auch unsere bisherigen Designs) ecke ich ja auch an (bald nicht mehr, neues Design ist ja aktuell voll in der Mache). Ich erkenne eine Lore im gesamten Projekt - sowas gibt es sonst nur bei Computerspielen. Finde ich cool, aber passt nicht so ganz in's "Stock-Im-Arsch"-Konzept der Deutschen Krisenvorsorge (Siehe Mitbewerber .. leider muss ich den Schrit hier auch gehen und die Darstellung und Wortwahl etwas "professioneller" wählen, anders verdient man sich die Dukes kaum)


    Auch noch ein Faktor: Ich bin etwas überschlagen mit den Möglichkeiten. Viel Auswahl ist gut, aber das gibt auch fix eine Art Choice Overload oder auf Deutsch "Entscheidungsparalyse" - was mir geschehen ist z.B. beim Abrufen der Seite oder der Screenshots der App. Es ist einfach zu viel und unsortiert. Es würde helfen die einzelnen Segmente zu kategorisieren und sie so zumindest in eine grobe Ordnung zu bringen. (Übrigens auch ein Grund unseres Redesigns, es sind weitere Module geplant, aber voriges Design war nicht skalierbar, mehr Optionen würden auch nur einen Overload verursachen)


    Ich schaue mir die App bei Zeiten mal an auf'm Smartphone.


    Fazit von mir: Ich bin zwiegespalten.
    Mir gefällt es, aber professionell betrachtet, hinsichtlich der gängigen Außenwirkung der Krisenvorsorge in Deutschland, ist das deutlich zu verspielt. Meinerseits gerne mehr davon, wir dürfen auch cool sein und mit Metalltexturen und "badassery" agieren, aber gefallen wird es wohl auch nicht jedem.

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Ja, ich denke, damit hast Du Recht. Meine Sohn (18) hat mir auch schon gesagt, dass es eher nach einem Spiel aussieht, als wie nach einer sinnvollen APP. Ich werde mal meine Fotos durchschauen, ob ich da nicht lieber passende echte Fotos reinstelle, oder mit evtl. auch Stockfotos dazu kaufe. Langfristig dürfte das schon Sinn machen, um dem Ganzen ein "erwachseneres Auftreten" zu ermöglichen. Danke für deine Hilfe.

    PS: Ja, mit dem Umfang hadere ich auch noch etwas. Ich weiß aktuell nur noch nicht, wie ich das Grid anders aufbauen könnte, um vielleicht mehrere ähnliche Punkte zusammen zu fassen, da ich von der Textlänge her, also dem Namen des Icons, dann zu viele Punkte unterbringen müsste und damit zerlege ich mir das Layout. Vielleicht baue ich es da um, dass ich mich auf 5-6 Schwerpunkt-Themen konzentriere und dann dahinter die jeweiligen Tools aufbaue. Dann wird man nicht gleich von der Masse erschlagen.