DE BLACKOUT in Deutschland? Faktencheck! (VIDEO)

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  • Moin moin Mitprepper,


    wir haben das Thema Blackout so richtig ordentlich durchgewühlt was aber nach 2-3 jahren Diskussion nun eine riesige Sammlung an Meinugnen, Fakten, Ideen und Einwürfen ist. Zeitgleich läuft die Verlosung aus dem Verlosungsvideo mal so gar nicht, also habe ich mich entschieden den Algorythmus ein mal etwas anzukurbeln und ein weiteres Video hinzuzufügen:

    BLACKOUT in Deutschland? Faktencheck!

    Hier habe ich mich mit Bekannten zusammengesetzt die unter anderem in Mittel- und Niederspannugnsnetzen tätigen sind und mit studierten Leuten, kombiniert mit Informationen und Zahlen der Bundesnetzagentur und den Informationen die wir gemeinsam zusammengetragen haben hier im Forum.


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    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Moin, sorry Konstantin, der Anfang des Videos ist falsch. Wie lange Verbraucher in Deutschland durchschnittlich ohne Strom waren ( am Anfang des Videos ) , hat mit einem Blackout Risiko gar nichts zu tuen. Hier spielen meistens örtlich Gegebenheiten im Niederspannungsnetz ein Rolle, z.B.Schäden im Verteilernetz, umgefahrener Strommast, der Bagger auf der Baustelle der das Kabel beschädigt.....). Ein Blackout findet immer im Hochspannungsnetz statt, und denn er ist großflächig.

    Der Faktor für das Blackout Risiko sind die Anzahl der Redispatchmaßnahmen, den Noteingriffen der Netzbetreiber. Diese lagen vor 20 Jahren bei einstelligen Zahlen im Jahr ( das Netz war also sehr stabil ). In den letzten Jahren lagen die Zahlen für diese Noteingriffe bei weit über 15.000 im Jahr ( das Netz ist sehr instabil geworden - deshalb diese vielen Eingriffe). Der Grund dafür ist ganz allgemein ausgedrückt, der Wechsel von hunderten Großkraftwerken früher, die wetterunabhängig arbeiteten, hin zu mehreren Millionen ( Klein-) Kraftwerken ( unregelbare , Insbesondere Solaranlagen auf Häusern, Firmen ...) die durch ständig wechselnde Wettereinflüsse ( Wolken, Wind...) unregelmäßig und oft nicht genau berechenbar Strom fliesen lassen und das in hohen GW Ausmaß. Dazu gehört auch das Stromnetz in Deutschland, welches auf diesen schnellen Umbau auf " erneuerbare" nicht ausgelegt ist. Man hätte hier zuerst das Stromnetz umbauen sollen.



    P.S. Coole Frisur!

    9 Mal editiert, zuletzt von Robinson 07 ()

  • Finde cool, dass jetzt mehr auf YT kommt.

    Auf die Frisur bin ich auch neidisch. Irgendwann zieh ich auch durch. ;-b

    "Wer es nicht schafft sich vorzubereiten, ist darauf vorbereitet es nicht zu schaffen!"

  • Moin, sorry Konstantin, der Anfang des Videos ist falsch. Wie lange Verbraucher in Deutschland durchschnittlich ohne Strom waren ( am Anfang des Videos ) , hat mit einem Blackout Risiko gar nichts zu tuen. Hier spielen meistens örtlich Gegebenheiten im Niederspannungsnetz ein Rolle, z.B.Schäden im Verteilernetz, umgefahrener Strommast, der Bagger auf der Baustelle der das Kabel beschädigt.....). Ein Blackout findet immer im Hochspannungsnetz statt, und denn er ist großflächig.

    Der Faktor für das Blackout Risiko sind die Anzahl der Redispatchmaßnahmen, den Noteingriffen der Netzbetreiber. Diese lagen vor 20 Jahren bei einstelligen Zahlen im Jahr ( das Netz war also sehr stabil ). In den letzten Jahren lagen die Zahlen für diese Noteingriffe bei weit über 15.000 im Jahr ( das Netz ist sehr instabil geworden - deshalb diese vielen Eingriffe). Der Grund dafür ist ganz allgemein ausgedrückt, der Wechsel von hunderten Großkraftwerken früher, die wetterunabhängig arbeiteten, hin zu mehreren Millionen ( Klein-) Kraftwerken ( unregelbare , Insbesondere Solaranlagen auf Häusern, Firmen ...) die durch ständig wechselnde Wettereinflüsse ( Wolken, Wind...) unregelmäßig und oft nicht genau berechenbar Strom fliesen lassen und das in hohen GW Ausmaß. Dazu gehört auch das Stromnetz in Deutschland, welches auf diesen schnellen Umbau auf " erneuerbare" nicht ausgelegt ist. Man hätte hier zuerst das Stromnetz umbauen sollen.



    P.S. Coole Frisur!

    Ich wiederhole mich:

    "

    Um jetzt auch mal meinen Senf dazuzugeben:

    Redispatchmaßnahmen sind einer von vielen!!! Indikatoren, die für einen Teil!!! der Versorgungssicherheit relevant sind. Versorgungssicherheit gibt es infrastrukturell (also wie gut ist das Netz ausgebaut, gibt es Backups), Regelungsseitig (In- und Export, Netzfrequenz und Redispatchmaßnahmen ((wovon es auch diverse gibt)). Es ist bekannt, dass ein "Blackout" durch multikausale und komplexe Ereignisse oder Notfälle ausgelöst werden könnte (bis auf das Ereignis in Spanien gab es hier in den Breitengerade so ein Ereignis nie). Alleine ein Fragment zu betrachten (hier Redispatchmaßnahmen) und darauf Ruckschlüsse auf das Eintreten eines Blackout zu schließen greift zu kurz. Das Stromnetz war vor 50 Jahren bei weitem nicht so komplex und digital, also ist es eigentlich klar, dass auch die Eingriffe mehr werden (wobei mehr Eingriffe, natürlich weder gut noch schlecht, sondern halt ein Teil dessen sind). 0 Eingriffe pro Jahr, aber ein Anschlag auf ein Umspannwerk ist auch schlecht. Wird glaube ich klar worauf ich hinaus will.

    Ich kann mich nur wiederholen: Solche "Influencer" reproduzieren keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, sondern Fragmente, ohne wirklichen Kontext (oder um Gold zu verkaufen hust hust)."

    Und jetzt alle zusammen: Redispatchmaßnahmen sind nicht der Hauptfaktor für das Blackoutrisiko. Der SAIDI Index [1] ist ebenfalls wichtig anzusehen. Er bildet beide Dimensionen der Versorgungssicherheit ab. Das Argument mit den erneuerbaren Energien ist auch ein alter Hut, erneuerbare Energien haben in Spanien zur Wiederherstellung des Netzes geführt (dazu vgl. Bericht der Übertragungsnetzbetreiber in Spanien) [2], es gibt diverse Projekte die erneuerbare Energien flexibel nutzen um einen Blackout zu beheben oder abzumildern (E-Autos zum Betreiben von Mobilfunkmasten [3], viele PV Anlagen als virtuelles Kraftwerk, dass Schwarzstartfähig ist [4]). Wie in dem Video auch richtig dargestellt, ist der Anteil von erneuerbaren Energien bei ca. 50% (stetig gestiegen in den letzten 10 Jahren), was jetzt nicht wirklich große Auwirkungen hatte. Sicherlich hätte man die Infrastruktur besser ausbauen können, aber dass ist ja die Verantwortung der Netzbetreiber und macht erneuerbare Energien ja nicht falscher [5].

    "All the places I've been and things I've seen

    A million stories that made up a million shattered dreams

    The faces of people I'll never see again

    And I can't seem to find my way home"

    ~Far from home by Five Finger Death Punch

  • Die Redispatches sind schooon ein Faktor der aufzeigt: Es braucht mehr manuelle Eingriffe, das können wir nicht wegdebatieren. Aber, wie im Video deutlich gemacht, die Redispatches sind kein Merkmal für eine Blackout Gefahr. Für einen Blackout braucht es deutlich mehr Probleme und Krisen.


    Selektive Schutzmaßnahmen greifen auch bei einem Fehlschlag eines Redispatches und limitieren Stromausfälle auf lokale Ebene, sodass es keine überregionalen Ausfälle gibt. Und, laut meinem Fachansprechpartner, gibt es so einige Schutzmaßnahmen die gereiht eingreifen würden, selbst wenn eine Schutzmaßnahme ausfiele, so gibt es eine weitere auf nächster Ebene.


    So ein BlackOut muss nun doch in seiner Definition bleiben:
    Überregionaler Stromausfall.


    Und obwohl wir nun deutlich, nennenswert, viele Redispatches und Dispatches haben, so ist Häufigkeit der Stromausfälle nicht größer geworden, auch das ist Fakt. Und die Wiederherstellung der Stromzufuhr, selbst bei Ausfall, ist deutlich schneller und effizienter als jemals zuvor. Blackout ist ein viel gruseligeres Thema als es sein braucht.


    Was natürlich die Vorkehrungsmaßnahmen im privaten Krisenvorsorgebreich nicht limitiert, wie ich bei 16:05 nochmal deutlich mache: Egal wie unwahrscheinlich ein Krisenszenario ist, wir Prepper bereiten uns trotzdem vor!

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.


  • So ein BlackOut muss nun doch in seiner Definition bleiben:
    Überregionaler Stromausfall.

    Ich würde sogar noch weiter gehen:

    Großflächig, länger anhaltend (>16 Stunden), mit Netzzusammenbruch (wichtiger Faktor) und Auswirkungen einer Krise. Gibt keine wirklich einheitliche Definition, aber das sind m.M. die wichtigen Faktoren.

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    ~Far from home by Five Finger Death Punch

  • Da gehe ich voll mit...und , obwohl ich nicht gläubig bin, Deine Wort in Gottes Gehör!

    Einmal editiert, zuletzt von Robinson 07 ()

  • Ich glaube es ist nur, dass der Begriff "BLACKOUT" sich so gut verkauft, weshalb das Thema so doll im Umlauf ist. Ein Blackout ist nunmal definiert und das wovon gesprochen wird unter dem Pseudonym "BLACKOUT" sind keine Blackouts.


    Nichts desto trotz hat mich diese Recherche nochmal aufmerksam gemacht:
    Wir haben jeden Tag - JEDEN TAG - gut was über 400 Stromausfälle in Deutschland.

    (Jahressumme auf 365 verteilt, natürlich mal mehr mal weniger)


    Das sind sehr viele. Wer da immernoch keine Vorkehrungen getroffen hat braucht später nicht rumheulen "oh ich wusste ja nicht" - nicht dass wir Prepper nicht schon offensichtlich in allen Medien unterwegs sind und warnen.

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.