...keine Bange (erst einmal) keine drölfzigste neue Zusammenstellung für einen Fluchtrucksack. Haben wir doch auch alles durchgekaut von einfachem Fluchtrucksack, der auch für die Notunterkunft tauglich ist 😉 bis hin zum BOB, der sich kaum noch schleppen lässt...
Warum also das Ganze? Hier mein Grundgedanke - im urbanen Bereich ist für mein Dafürhalten der reguläre Fluchtrucksack eher hinderlich als hilfreich. Trotzdem muß alles mit einem Griff mitzunehmen sein. Daher verfolge ich schon seit Jahren ein Konzept, mehr Material "am Mann" zu haben.
Vorallem hat eine breitere Verteilung der Ausrüstung den Vorteil das Gewicht besser zu verteilen. Dadurch werde ich auch mobiler, als mit einem fetten Rucksack auf meinem Rücken. Dieser schränkt mich zusätzlich in einer Kampfsituation ein - schlimmer noch, er kann vom Gegner zu seinem Vorteil genutzt werden. Sobald ich ihn aber abwerfe, verliere ich fast meine komplette Ausrüstung.
Zunächst möchte ich ein nicht nur verstellbares Tragesystem, sondern eins das ich komplett abnehmen kann. So könnte ich den Rucksack dann alternativ auf eine Plattenweste packen oder auch den Rucksack wie einen Hackenporsche⇲ ziehen. Wichtige Ausrüstungsteile werden zudem auf Bein-, Oberschenkel- Bauch- oder auch Brust-Taschen verteilt. Zunächst habe ich also hierfür eine Materialsammlung gestartet. Teilweise aus abgewrackter Ausrüstung oder auch mal ein geschenkten Wanderrucksack aus Kleinanzeigen geplündert. Als Testobjekt für den Rucksack nutze ich diesen 35L Dragon-Egg⇲
Der Testrucksack ist bereits vom Tragesystem befreit und bekommt stattdessen ein Schnellabwurfsystem⇲, das aber in ein modulares Tragesystem eingeschlauft werden kann. Hier muß ich jedoch noch Material bestellen um erste Ergebnisse präsentieren zu können.