Unter anderem das Land NRW benutzt mittlerweile Palantir. Ich denke also, dass nahezu "alles" irgendwo überwacht wird.
Na da ist die Kosten-/Nutzen Rechnung aber auch noch zu beachten.
Wobei ich eine Sache sehr, sehr sicher aus dem Umfeld weiß. Der Zoll trakt die Post-/Versandlisten von DHL/PostNL/DPD/UPS/Hermes etc.pp. Da gibt es Versender Blacklists. Waren die von gelisteten Versendern eingeführt werden gehen automatisch durch ein Kontrollsystem.
Hat der deutsche Zoll z.B. den fiktiven Waffenladen von Hubert van de Groot aus Utrecht auf seiner Blacklist, dann geht JEDE Sendung mit dem Absender auf die Kontrollschleife. Auch wenn legale Waren versendet werden. Bedeutet nicht das der Zoll jedes Paket öffnet. Aber sie schicken es minimal durch das Röntgengerät, checken die Papiere und dokumentieren alles ganz brav und für die Ewigkeit, so wie es sich für eine anständige deutsche Behörde in Ausführung einer Amtshandlung gehört.
Das betrifft übrigens nicht nur Waffen, sondern insgebsondere auch Chemikalien und Pharmazeutika.
Aber, als jemand der nahezu in den Niederlanden lebt und im täglichen "nahen Grenzverkehr" unterwegs ist, weiß ich auch, das der besagte fiktive Waffenladen die Thematik kennt und dahingehend sehr freundlich berät.
Sprich, so ein Wochenende in den Niederlanden ist mal ein schöner kurzurlaub und als EU Bürger kann man diverse Luftdruckwaffen und Umbausätze legal in den Niederlanden erwerben und legal und ohne Anmeldung nach Deutschland einführen.
Sollte der ziemlich seltene Fall einer Einfuhrkontrolle mit dem KFZ auf der BAB eintreten, geschieht nichts weiter als dass, was bei der Einfuhr mittels Paketdienst in jedem Fall geschieht. Der brave deutsche Amtsschimmel schreibt alles fein leserlich auf und verwahrt es für die Ewigkeit.
Ergo, wenn man legale Luftdruckwaffen, Umbau Kits und Diabolos legal und nicht meldepflichtig selber einführt, hat man recht sicher ziemlich große Vorteile und es entsteht einem selbst im Kontrollfall kein Nachteil ggü. dem Onlineerwerb in den Niederlanden.