Stimme dir zu. (Persönliche) Ressilienz entwickelt sich insbesondere in Extremsituationen. Ist halt ein Mindset Ding ob man weitergeht (vgl. etwaige Märsche mit Gepäck, deren rationaler Sinn sich dem Durchführenden nicht erschließt) und vor allem wie man in Extremsituationen handelt. Das zu trainieren ist schwer bis unmöglich, sowas muss man "erleben". Ich kann auch aus den Erfahrungen einiger Auslandseinsätze sprechen. Vorbereitung, Fitness und das Handwerk beherrschen ist das eine (um nicht im Extremfall zu "freezen", der Wille durchzuziehen aber eine ganz andere Nummer.
Das finde ich ist ein super Beispiel, habe ich mal einfach so durchgemacht:
25km entfernt bei Kollegen gewesen und am nächsten Morgen ohne geschlafen zu haben auf den Fußmarsch zurück aufgemacht, mit leichtem Gepäck. Das Unterbewusstsein ist schon bisschen pussy, es schreit laut "Ich kann nicht mehr!" noch weit bevor es soweit ist, dass man physisch nicht mehr weiterkann. Läuft man dennoch weiter, wird das Unterbewusstsein mit jedem Schritt ganz leise, denn offensichtlich kann man ja doch noch weiter! Das ändert aber nichts daran, dass es sehr einfach ist aufzugeben und auf diesen Empfinden zu hören. Das muss man wahrlich paar mal machen um die intuitive unterbewusste Information an "Was ist mein Limit" an die Realität anzugleichen - denn es nervt, es geht auf'n Sack, es stresst ständig zu empfinden "ich kann nicht mehr. - Bullshit! Ich kann! Am Ende der 25km mit halber STrecke von "mimi ich kann nicht mehr" durch's Unterbewusstsein oder "den Schweinehund" hatte ich nichtmal Muskelkater und war nur entsprechend der Belastung ermüdet - da gingen noch 10 weitere km. Doch wie schon erwähnt, man muss doch ein wenig ein Harter Kerl sein (oder ein Taffes Weib) der nicht gleich jedem subtilen Gefühl von Schwäche erliegt. Ich glaube vom EInzelkämpfer Lehrgang @Ragnar kannst du das bestimmt bestätigen, dass die tatsächliche eigene Grenz fernab der empfundenen liegt.
Nachts im Wald oder fernab Zivilisation ein paar Nächte verbringen ohne Telekomunikation härtet ebenfalls ab: Es gibt nichts wohi nder verstand fliehen kann - Keine Instagram Reels, kein Rediosong, keine Sendung, kein Buch, keine anderen Menschen. Es gibt keinen Ausweg und man ist gezwungen mit sich selbst zu sein ohne vor sich selbst fliehen zu können. Auch das können nicht viele, doch sollten mal gelebt haben, dann hätten wir vermutlich deutlich weniger psychische Probleme in der Gesellschaft die ja stets und ständig am rennen und fliehen ist. (Nebenbei gesagt eine schöne Metapher: Nur Gejagte fliehen, Jäger jagen) Und es ist auch verdammt gruselig alleine in der Nacht am Arsch der Welt zu sein. Ich halte mich schon für einen taffen Kerl, doch auch mir schauerts manchmal über den Rücken. Die Instinkte funktionieren ^^
Alleine so ein Ausflug mit sich selbst trennt doch schon die erste Spreu von etwas Weizen. Man ist damit noch ein Kämpfer und kein Krieger und so, aber es ist ein gutes Fundament.
Dann ab und zu mal einen Marsch mit etwas Gepäck um die eigenen Grenzen auszuloten (5km mehr drauflegen als man aufrichtig glaubt "locker zu schaffen") und schon baut sich eine gewisse Robustheit auf und eine bessere Selbstwahrnehmung, realistischere Einschätzungen zu den eigenen Möglichkeiten - denn die hat man in der modernen gemütlichen Gesellschaft meistens nicht: Es ist alles einfach, das TV zeigt Superhelden, Instagram zeigt Extreme Erfolgsgeschichten von Mitmenschen, jeder zweite ist ein Batman oder ein Walter White in seiner Fantasie, aber kaum jemand hat in der Realität üben und testen müssen ob er auch so ein Batman ist wie er von sich glaubt zu sein.
Dann noch etwas VOrräte für ein paar Wochen, das gibt nicht nur emotionale Sicherheit zu wissen, dass ma nvon dann an einige Krisen bereits überstehen kann, sondern hilft auch bei der Organisierung seiner Tätigkeiten Zuhause.
Das dann mit ein paar Tools und gadgets die ja auch angeweandt werden üssen.
Und schon hätten wir aus einem 0 8 15 Hilfsbedürfitgen (im Sinne des Mangels der Eigenverantwortung) einen recht robusten Prepper "gebaut".
Alles weitere folgt dann aufbauen.
Wenn nun also ein großteil der Gesellschaft sich dieser Mittel bedient, dann wäre das schon ein heftiger Eindruck auf andere Länder. Dass es nicht viel Eindruck schindet, als Volk, das liegt daran, dass diese Robustheit und Eigenverantwortung nunmal nicht so breitgefächert ist.
Ich nehme gerne Bezug zum Römischen Reich in dem physische und geistige Ertüchtigungen als Tugend galten. Es was ein ZIEL eines jeden jungen Mannes in irgendeiner Form stark und fit zu sein oder eben ein gebildeter zu werden. Daher feier ist das richtig doll, dass es seit einigen Jahren (wenn auch oft extrem dargestellt) viele Junge Erwachsene sich dem Sport widmen. Sei es nur um gut auszusehen für die Mädels, so werden das dennoch robuste Kerle, zumindest physische gestärkt.
Auch das Aufholen der Wissenschaft und des Interesses an jener ist faszinierend! An der Oberfläche sind das Raketen von Jeff Bezoz und E-Autos von Musk, doch weitergegraben enzündet auch das bei einigen den Funken zum Interesse an der Wissenschaftlichen Bildung. Und auch im Prepper Bereich sind wir dahingehen auch, wie ich so kennenlernen durfte, ganz gut aufgestellt: Ingineure werden hochgeschätzt, Handwerken sind gern gesehen, Mediziner sind Goldgruben, IT Fachleute sind unerlässlich.
Es gibt so vieles was einen gtuen Prepper ausmacht:
Ein robuster und taffer Allrounder.
Das mag hier für Außenstehende vllt nicht so gut wirken, aber ich behaupte es gilt immernoch, dass die Starken Überleben, nciht nur in der Krise. Wer sanfter Persönlichkeit ist, sich dem Schwach-Sein hingibt, seine Hilflosigkeit und Angewiesenheit auf andere zur Persönlichkeit macht, hat ja auch jetzt schon in funktionierender Gesellschaft die schlechteren Chancen. Ich bin nicht gerade einer der Starken - dessen bin ich mir bewusst - aber ich mache mich stärker und das kann jeder.
Das Fundament eines Individuums behindert nur selten Fortschritte im Aufbau zu einer robusten Persönlichkeit und einer Starken Physis.