Beiträge von Konstantin

    Okay also es ist klar.

    Es kommt immer drauf an, was passiert. Wenn etwas mit einer gewissen "Vorwarnzeit" passiert, kann man sich in Sicherheit bringen, egal wo.

    Wenn aber was passiert von jetzt auf gleich, wirds schwer.

    Aber sollte der Fall sein, dass ich Zeit hätte, würde auch ich schon frühzeitig anfangen mich daheim einzubarrikadieren und erstmal Nachrichten und am Pc Livestreams laufen lassen. Dann erstmal die Sache beobachten.

    Nunja, also es ist ja jetzt "Vorwarnzeit" durchgehend.


    Zu einer Krise klopft niemand an um zusagen "Also hör mal, in soundsoviel Tagen geschieht soundsowas". Die Vorwarnzeit ist jetzt. Solange es keine Krise gibt wird sich vorbereitet. Es geht nicht erst los, wenn man den Knall hört, sondern jetzt, ab dem Moment wo man z.B. vom Preppen erfährt, fängt man an sich vorzubereiten. (Natürlich mit den eigenen Mitteln und Möglichkeiten)


    Kann man ab jetzt als offizielle Vorwarnung betrachten:

    Wir werden Hochwasser, Kriege, Stromausfälle, Pandemien, Trinkwasserverunreinigung bei den Stadtwerken, Krankheitswellen, immense Preisfluktuationen, geopolitische Spannungen, Soziale Unruhen, Gewaldtaten auf den Straßen (uvm) erleben. Unumgehend und garantiert. (Geschieht ja sowieso die ganze Zeit schon)


    Wer sich jetzt nicht vorbereitet, wird keine "Vorwarnzeit" bekommen, die läuft ab jetzt. Für jeden ab dem Moment des Entdeckens des Preppens. Ob man die Zeit nutzt um sich aufzurüsten um in einer Krisenzeit gut gewappnet zu sein oder nicht, liegt an jedem selbst. Wer es nicht tut, der tut mir nicht leid, soll doch das BKK solche Leute retten.


    Ich habe geschildert wie ich reagieren würde, auf fast jede Krise. Die meisten kann man glücklicherweise aussitzen und als Prepper kann man das echt gemütlich machen ohne Probleme zu haben, wärend sich die Meute die Köpfe einschlägt für Klopapier. Noch schlimmer: Wenn es Nahrungsmangel gibt. Dann schlagen sie sich wortwörtlich die Köpfe ein, Väter werden andere Väter verprügeln und umbringen für Nudeln und Reis - ein Schlachtfeld! Wärend der Prepper auf entspannt erstmal Hackpfanne zubereitet. Haben die selbst Schuld. Wer erst auf den Knall wartet ist einfach nur dumm. Es gab unendlich viele Knalls und wie viele haben darauf reagiert und sich zu Preppern geworden? ... Glücklicherweise einige :)


    Daher: Vorrat statt Ausreden: So einfach ist Preppen wirklich


    Was würdet ihr tun, wenn es wieder Knallt?

    Genau, das meinte ich. Also warum dann dreimal so viel ausgeben ? Was kann das teure Gerät besser ?

    Ich behaupte die Qualität ist eine bessere. Sowohl die Sprach- alsauch Hörqualität, alsauch die Materialverarbeitung. Definitiv ratsam, wenn es einen nicht juckt 50 mehr auszugeben. Sonst tun's die 30-40 Euro Geräte im Zweierpack auch ganz gut.


    Man will im Notfall nicht die Kommunikation verlieren, nur weil mal ein Gerät auf den Händen rutscht und den Boden küsst. Dafür sind die preislich höherligenden gut, die weisen bessere Verarbeitung auf.


    Kommt es nur darauf an für paar Tage haus-zu-haus Kommunikation aufrecht zu erhalten? Das können die Lütten auch.

    Hoff ihr seht das auch so und hab jetzt keinen auf den Schlips getreten. :-)

    Wir sind hart im nehmen, haben ein dickes Fell und sind recht wenig salty. Ist alles schon okay.


    Eine Weiterbildungsgruppe zusammen stellen oder regelmässige Weiterbildungs-Veranstaltungen.

    Meine Anfänge waren tatsächlich in einem TeamSpeak Meeting zu CB-Funk mit der damaligen Prepper-Gemeinschaft-Deutschland. Meine Tag-1er sozusagen :) Ich war als Anfänger völlig begeistert, absolut verblüfft und fand mich gut aufgenommen in die Cloud der Preparedness. Die Idee ist verdammt gut! Aber, es gibt die Prepper Gemeinschaft Deutschland nicht mehr und das nicht ohne Grund.


    Entweder macht man es professionell und zieht das Ding richtig auf oder man macht einen Stammtisch bei Bier und Steak. Es gibt bei solchen Vorhaben kein "dazwischen". Ich weiss nicht ob du bei "Projekt Evolution" schon hier warst, aber Online-Kurse stehen langfristig ebenfalls auf dem Plan von PreppersGermany.


    Nun zu den Problemen:
    1. Der der so einen Kurs führt muss zwangsläufig ein verdammt guter Profi sein in dem bereich. Seine Worte werden Grundlage für angehende Prepper. Seine Worte werden grundlage für die Krisenvorsorge die Leben sichern soll. Halbwissen und Fantasien sind destruktiv.

    2. So jemanden zu finden ist eine Unmöglichkeit. Diese Person müsse sich ja einige Tage Zeit zur Vorarbeit nehmen, etliche Stunden investieren, dann auch gut präsentieren können - unabhängig von der Qualität des Inhaltes - das muss ma ndann digital nachbearbeiten und aufbereiten. Und yoah, die Person muss halt echt verdammt gut Ahnung haben! Achja und das auch noch freiwillig nebenbei anbieten. Jemand der das Fachwissen hat, hat keine Interesse an Teilen für Lau. Der weiss es ja schon. Den Antrieb des "ich möchte Menschen helfen mit meinem Wissen" bei so einen profi zu finden ist ebenfalls eine Unmöglichkeit.

    3. Planung ist auch so ein Thema. Möchte man sich regelmäßig treffen? Welche Software? Wann? Wo? Digital oder real life? RealLife macht dann noch schwerer, Anreise, verpflegung etc pp. Digital macht es aber auch nicht leicht, denn man muss dafür Zeit haben - ALLE Teilnehmer zeitgleich.

    4. Themenvielfalt: Nach 2-3 digitaler Treffen sind dann die Fachleute ausgelaugt und es artet potentiell in Philosophie aus, da die praktischen Fachthemen und entsprechende Profis ausgehen. Und selbst wenn nicht, will man das allen zur Verfügung stellen? Dann müssten diese Profis, immer wieder zeit aufwenden und immer wieder die selben Kurse von sich geben - da hat doch niemand Bock drauf und Zeit für.


    Hier die Lösung:

    Aufgezeichnete Vorträge eingebunden in Preppersgermany als "Prepper Akademie" (so war das bezeichnet in "Projekt Evolution"). Fachwissenseminare die jederzeit online zur Verfügung stehen und mit einem kleinen Fachquizz zum jeweiligen abgeschlossen werden. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Es braucht niemanden der alle 4-5 Wochen sich zu einer bestimmten Zeit irgendwo auffinden muss und die selben Themen allen Neulingen immer wieder vortragen braucht. Der jeweilige Profi braucht das ganze nur ein mal umsetzen und es stünde allen zur Verfügung. Anschließend, kann man dann im Forum zum jeweiligen Thema diskutieren und hätte "fast live" stets jemanden zum über's Thema sprechen.


    Aber auch das ist mit sehr viel Arbeit verbunden. Das coole ist, ich kann das! Das blöde ist, ich bin kein Profi per se und muss noch viel lernen bevor ich etwas vortragen kann als Garant für's Überleben in einer Krise. Denn wenn es zu spezifisch wird, dann bin ich auch nicht der richtige Ansprechpartner.

    Kann mir jemand erklären, worin der Unterschied preislich zu suchen ist bei den PMR Geräten?


    Sendeleisung ist ja quasi identisch

    Also von Haus-zu-Haus reichen auch billige Motorola Geräte, die bekommste dann auch im Paar für 40-50 Euro.

    Naja, du hast ja keine Villa. Gedankenexperiment weitergeführt:
    Was ist wenn JETZT etwas geschieht das das Leben vollständig verändert. Eine echte Krise, ein richtiges Problem. Bomben schlagen ein so knapp von dir entfernt, dass die Schrapnellreste noch gegen deine Wohnungsmauer brettern, die Sirenen gehen an, der Strom fällt aus - alles gleichzeitig und JETZT (nicht erst irgendwann in der Fantasie, wenn die Villa mit Bunker steht).


    Was machst du dann? Darum geht es beim Preppen. Nicht die Krise in eine Eventualität schieben in irgendeiner unwahrscheinlichen Zukunft. Sondern mit den Mitteln und Möglichkeiten im hier und jetzt vorbereitet zu sein.


    Also ich würde erstmal, so ganz im Groben und Ganzen, jede Krise ist ja teilweise individuell:
    1. Fenster schließen. Sicher ist sicher, Kampfstoffe, Staub etc draußenhalten
    2. Mein Kurbelradio anschmeissen auf Deutschlandradio

    3. Mein Quick-Response-Kit anziehen (eine Kombi aus BugOutbag, EveryDayCarry und robuster Kleidung, damit komme ich 72 Stunden aus beim Bug-Out) ungeachtet dessen ob ich die Wohnung verlasen muss oder nicht, das erlaubt eine sofortige Reaktion auf Gegebenheitsänderungen.

    4. Falls Mobilempfang möglich ist, Familie und Freunde anschreiben, informieren, beruhigen, Kurzanleitung zum Verhalten geben und fragen wie es in ihrer Region ist

    5. Falls in der Wohnung bleiben möglich ist, dann direkt alle Fenster abhängen. Denn wer Abends noch Licht und Wärme hat wird zum Ziel.
    6. Ebenfalls, falls Bugin möglich ist, die Aufgangstreppe verbarrikadieren um ein heraufkommen unmöglich zu machen. Das macht dann drei Hindernisse: Außentür, Barrikaden und Innentür.

    7. Kaffee trinken und hoffen, dass das Radio gute Nachrichten hat. Parallel dazu CB Funke anschmeissen auf Kanal 9 und im stündlichen Rythmus eine Nachricht raussenden.

    8. Alle Akkus rausholen und Geräte anschließen für vollständige Ladung



    Optional, falls die Zeit es erlaubt, die Nachbarn aufsuchen und kurzen Krisenplan mitteilen: Ruhig bleiben, Fenster verdichten, Radio anschmeissen, bewaffnen, chillen und wachsam bleiben, hier und da eventuell noch eine PMR Funke mit einem Satz Batterien hinterlassen um über Kurzstrecke von Haus zu Haus verbunden zu bleiben.


    Ebenfalls, falls Internet und Strom noch vorhanden sind, PreppersGermany aufsuchen und ein Them starten. Eventuell Mitglieder individuell anschreiben mit Telefonnummernabgabe um über WhatsApp und Co verbunden sein können - wie gesagt, falls Internet noch vorhanden ist. Da wir deutschlandweit sind, hilft das beim nationalen Abdecken an Informationen zur Situation.


    Von da an: Bloß nicht das Haus verlassen und hoffen, dass die Regierung und ihre Kräfte die Situation möglichst fix in den Griff bekommen. Gaskocher anschmeissen, etwas leckeres kochen, Kaffe trinken, Musik und Radio hören, Bücher lesen, chillen.



    Bei einem Bug-Out Szenario hingegen sieht das etwas anders aus, aber das erspare ich Euch hier, denn das wäre weniger gemeinschaftlich.

    Ooopsie, geschieht mal. Prepper gehen davon aus, dass alles faktisch zur Umsetzung führt. Manchmal will man aber einfach nur mal d'rüber nachdenken und schnacken. Ich hätte z.B. null Ahnung wo ich nun wirklich faktisch beginnen sollte, sollte ich tatsächlich einen Bunker bauen wollen. Wohin mit mir?


    Daher würde ich erstmal zum Rathaus gehen und meine Idee schildern, das ist ja das Haus das Rat hat.

    Die würden dann wohl mich in die richtige Richtung schubsen.


    Als grundlage müsste man ja sowieso erstmal ein Gelände besitzen und dann eines bei dem unterirdisch nichts verläuft, wie Kabelage oder Rohre oder wichtige sonstige Verbindungen. Daher beginnt die Frage ja bereits beim Grundstückskauf. Man müsste abklären ob es unterirdisch irgendwelche Kanalisationen oder sowas gibt. Dann muss noch , weiss nicht wie das genau heisst, die irdischen Gegebenheiten geprüft werden: Ist das Land eher Sumpf oder Sand etc um festzustellen ob ein Absacken über mehrere Jahre zu erwarten sei oder ob das Gelände überhaupt die Tragfähigkeit hat einen Bunker zu beherbergen. Da habe ichs chon öfter mal erlebt wie Regierungsaufträge in's Stocken kamen durch "ungenügenden Boden".


    Wenn das erstmal geregelt ist und das Grundstück gekauft ist, dann geht es an die Planung. Welche Vorstellungen hat man für den Bunker? Entsprechend dessen wären die rechtlichen grundlagen unterschiedliche - da gehe ich nun mal einfach von aus basierend auf Thema Carport/Garage - irgendwie das selbe, aber eigentlich nicht, und dann auch noch mit unterschiedlichen rechtlichen Vorgaben. Wie Tief geht der Bunker, welches m³ Volumen und welche m² Fläche soll er haben? Aus welchem Material soll er sein? Betonbunker oder Container verbrageben? Je mehr Informationen man selbst mit bringt, desto einfacher können zuständige Behörden Antworten geben.


    Daher: Bunker vorausdenken und mit den Ideen mit Maßen und Co, ab zum Rathaus und fragen wer für entsprechende Genehmigungen verantwortlich sein könnte. Ich denke auch, dass alleine das Abklären für entsprechen Zulassungen ewig dauert.


    Und dann muss man ja auch in betracht zieht wie die Statik zu handhaben ist, entsprechend dessen gibt es vermutlich wieder unterschiedliche Erlaubnisse und Verbote.


    Ganz so einfach ist es nicht. Ich hätte auch gerne einen Bunker, ohne Schnack, aber irgendwo in Canada und dann ist's gut. In Deutschland ist das nicht so einfach. Aber wenn man dann einen Bunker in Deutschland endlich mal gebaut hat, dann kann man davon ausgehen, dass Sicherheit, Statik und Zuverlässigkeit gegeben sind. "Was der Deutsche macht, macht er ordentlich!" :D sagt man ja nicht umsonst und man sieht auch gegenbeispiele in anderen Ländern wo Häuser aus Spanplatten gebaut sind und bei jedem Wind einbrechen. Das so ein bisschen das Drei Schweinchen und der Wolf Beispiel. Der Deutsche macht's nicht immer einfach, aber wenn, dann ist es das Betonhaus aus der Drei Schweinchen und Wolf Geschichte - da kann man pusten wie man will, das Ding bleibt Stabil!