Arbrust zur Jagd (unerfahrener Jäger)

  • Bei Deinen Aussagen pflichte ich Dir bei.

    Die kleinen Armbrustpistolen ( z.B. Steambow) sind was für kurze Distanzen, je nach Aufrüstung so 5-30 m. Allerdings kam man selbst mit einem Standartwurfarm von 55 lbs schon Wildschweine töten, wie ein amerikanisches Video beweist. Dann natürlich mit Jagdspitzen.

    Ich sehe bei den kleinen Armbrustpistolen eher ein Hobbyschießen, Funschießen oder die Selbstverteidigung auf kurze Distanzen.


    Der Tipp mit der Kamera und dem "Testschießen" der Tiere ist eine gute Idee, und wird sicher ein toller Tag in der Natur...

  • Habe zwar keine Kamera benutzt, aber bewusst mal umhergeschaut und geguggt, was ich sehe und wie nah ich ran komme.. bei uns lassen sich Enten mit der Hand fangen. Langt also das kleine Besteck ..

  • In dem Fall, dass das Rechssystem am Boden liegt und der Hunger groß ist würde ich die Fallenjagd bevorzugen.

    Erstens ist es effektiver einige Fallen zu stellen und regelmäßig zu kontrollieren als irgendwo zu sitzen und auf das Wild zu warten.


    Zweitens könnte ich mir vorstellen, dass bei ausreichender Anzahl von Fallen die Ausbeute höher ist. Auch muss man das Wild erstmal sehen, treffen und anschließend eventuell auch noch aufspüren.


    Die Falle erledigt dass alles ohne Zutun.

    Weshalb ich diesen Weg in einer NOTLAGE (und nur dann) vorziehen würde.

    Ohne Arbeit früh bis spät wird dir nichts geraten. Der Neid sieht nur das Blumenbeet, aber nicht den Spaten.


    Stay Save and be prepared!

  • Ein Tier zu finden, es dann noch tödlich zu verletzen in dem man auch trifft und ausreichend trifft, ist auch nur die halbe Miete. Darüber machen sich viele keine Gedanken, denn die allermeisten haben keinerlei Kontaktpunkte zum Thema.

    Wie geht´s weiter? Aufbrechen, aus der Decke schlagen bzw. Fell über die Ohren ziehen, ausweiden.... Dabei je nach Tierart bestimmte Organe nicht verletzen.

    Und das alles trauen sich dann plötzlich sehr viele zu.

    Meine Prognose: Das wird nichts, wenn man keinen Jäger und/oder Schlachter/Metzger dabei hat.


    Aber vielleicht irre ich mich auch und 99% der Prepper werden dann von jetzt auf gleich zum Superjäger :-)

    "Was ist denn das Thema von dem Workshop?" ... "Überleben in einer feindlichen Umgebung... Als ob wir das nicht jeden Tag tun würden!"

  • Ich kann nur sagen, ne 170 Pfund Armbrust spannen ist nicht ohne. So oft macht man das nicht. Zumindest bei den günstigen.

    Nuja ist auch eine Frage der Technik - das kenn ich ja von meiner Ü30 alten, recht unverwüstlichen 150lbs Barnett Panzer Comando. Mittlerweile erleichtert die Technik aber die Nutzung von Armbrüsten, ich denke da zB an die ganzen Schnellrepetierer. Hab Selber eine AR6 MK2.

    ...zumindest für Federvieh und Fisch schicke ich meine bessere Hälfte ins Rennen, die hat das quasi schon als Klene mit Papa gemacht. Ich hab da tatsächlich kein Händchen für - Stock durch und übers Feuer... 😜

  • Hase, Nagetier, Geflügel und Fisch traue ich mir zu. Alles andere wäre auch nicht auf meiner Liste