Zehn ukrainische Soldaten haben bei einer Übung in Estland zwei Nato-Bataillone im Alleingang besiegt

  • Ich dachte erst es handelt sich um einen Scherz, oder schlichtweg eine schon ältere Übung. Leider Nein!


    Die Übung in Estland bringt Erschreckendes ans Tageslicht. Die NATO ist einfach noch nicht im Hier und Jetzt der neuen Kriegsführung angekommen...
    Ich weiß auch nicht warum das an die Presse gegeben wurde. Es schürt ja noch mehr die Angst davor, das wir nicht verteidigungsbereit sind.


    Es zeigt einmal mehr das man nicht zu selbstsicher auf eine gut ausgebildete NATO schauen sollte. Wir könnten also durchaus recht schnell überrannt werden.


    Inwiefern ich mein Krisenkonzept hier anpasse ist noch fraglich. In einem anderen Faden habe ich ja schon eine Möglichkeit aufgezeigt wie man Drohnen es etwas schwerer macht entdeckt zu werden. Und auch als BUG-INner sollte man sich mit derartigen Gefahrenlagen wenigstens auseinandergesetzt haben. Obwohl eine Drohne kann man vllt mit Konservendosen abwerfen. ; )

    Si vis pacem - para pacem

  • ich denke das müssen wir einfach mal so akzeptieren und verinnerlichen, dass wir mitten in der Situation sind in der der Krieg nicht mehr wie wir ihn kennen ist. Es ist kein Soldatentruppen versus Soldatentruppen. Es ist entweder Technik die Menschen auslöscht oder Technik versus Technik, wenn beide Seiten auf Augenhöhe kämpfen.


    Derzeitige Situation ist wie einst die Entwicklung des Düsenjets - wer keine hat, ist deutlichst im Nachteil. Wobei ich sagen darf, dass bei einem Besuch einer Kaserne durchaus Drohnen präsentiert worden sind: Angriffsdrohnen und Aufklärungsdrohnen. Es ist nicht so, dass wir garnicht ausgestattet sind. Es ist aber wohl so, dass keine und zivilen Menschen effektive Verteidigung bekannt ist - was auch nicht heisst, dass es keine gibt.


    Und doch ändert das die private Krisenvorsorgesituation, wenn man Krieg mit einbezieht die eigenen Vorkehrungsmaßnahmen. Wir können keine Jammer anwenden, haben keine Abfangdrohnen und die Mittel im Privaten Bereich gegen mehrere Drohnen sind praktisch nutzlos.


    Was wir können, privat, ist es Aufklärung zu betreiben, aber auch das ist mit nennenswerter Spezialisierung und erhöhtem finanziellem Aufwand verbunden der sich kaum einer machen oder leisten kann. Selbst eine Drohne mit Wärmebildkamera zuzulegen ist eine Sache, sie navigieren zu können und das Wissen und die Fähigkeiten zur effektiven Aufklärung eine ganz andere, deutlich komplexere.


    Hier ist die Private Krisenvorsorge, spezifisch gegen Drohnenangriffe, recht aufgeschmissen.

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.