Moin moin Mitprepper,
da es Rückfrage gab zu meinem Post aus RE: Was habt Ihr heute für's Preppen gemacht? zwecks meinem Plan des Umstieges von Windows auf Linux zeige ich Euch ein paar Hintergründe auf wieso, wozu, was es bringt und dass es doch nicht so ganz kompliziert ist wie es zu sein scheint.
Linux hier, Ubuntu da, Arch, Mint, und Debian und schon hat meine keine Ahnung was eigentlich das ganze "Linux" ist.
VORWEG: Was ist Linux überhaupt?
Linux ist eine grundlegende Logik, eine Software, die regelt wie Hardware Komponenten mit einander kommunizieren - das ist alles was Linux ist. Man nennt diese Spftwares auch KERNEL (ein Getreidekorn).
LINUX ist kein Operating System / Betriebssystem! Die reine Software "LINUX" reicht nicht um einen Computer im üblichen Sinne zu bedienen, denn es hat keine Bedienelemente und keine Benutzersoftware, keinen Editor, kein Browser, keine Treiber, keine Mails - nichts, außer der Logik wie Arbeitsspeicher, CPU, GPU etc miteinander kommunizieren. Und genau das kann Linux sehr gut, sogar am besten, denn es regelt diese Kommunikationswege sehr direkt und ohne Umwege.
Was macht der Kernel von Windows anders?
Anders als die Kernels bei Windows OS, die viele Ebenen dazugeschaltet haben zur Ermöglichung von Spionage (Telemetrie) und Nutzerdatensammlung, vorgefertigte aufgezwungene und nicht deinstallierbare Software, Datenversand an Microsoftserver im Hintergrund, Werbung und Datenauswertung für Personalisierte Werbung und andere zusätzliche Arbeitsebenen von Maßnahmen die die Kommunikation zwischen der Hardware verkomplizieren - nicht im Sinne des Nutzers.
Als Beispiel sind hier z.B. die undeinstallierbaren CoPilot von Windows oder OneDrive zu nennen, die wortwörtlich abgelegte Bilder scannen und Gesichter speichern oder GPS Daten aus den Bildern selektieren und Personenprofile erstellen. Du hast ein Foto deiner Mutter? Da sind GPS Daten und ihr Gesicht ist auch vorhanden. Sie hat auch Windows? Super! Dann werden ihre Daten und Deine Daten zu einem zentralen Personenspezifischen Profil zusammengelegt und ausgwertet: Wann sie kacken geht, wo sie einkauft und welche Krankheiten sie hat. Ein Schelm wer denkt, diese Profildaten werden genutzt um zugeschnittene Werbung und Inhalte zu zeigen um die Meinung einer naiven lieben älteren Dame zu manipulieren damit sie Geld ausgibt und noch schlimmer gar ihr Personenprofil weiterverkauft wird an andere Unternehmen oder Staatliche Organisationen.
Das zu wissen ist Grund genug zu Linux umsteigen zu wollen:
Viel mehr Privatsphäre und Datenschutz und deutlich schneller, auch bei gleicher Hardware.
Wie wird aus LINUX ein Betriebssystem?
Basieren auf den Kernel Linux gibt es Betriebssysteme die das Drumherum hinzufügen wie mit dem Internet verbinden, Browser die Seiten aufrufen, hübsche Statusleisten und alles an Software die wir im Alltag sonst bedienen.
Nur um einige zu nennen, die Linuxbasierte Betriebssysteme sind, wären das DEBIAN, ARCH, UBUNTU - diese drei sind sehr rudimentär, urpsrünglich und bieten kaum Benutzeroberflächen und kaum Features: Wer diese drei nutzt muss sich echt reinfuchsen und viel händisch "per Code" erledigen, aber das sind bereits Betriebssysteme wie WindowsOS im Sinne des Betriebssystems. Dennoch nichts für Normalanwender! Zum Glück gibt es Entwickler die auf dieser Basis weitergedacht haben und benutzerfreundliche Abwandlungen weiterentwickelt haben.
Beste Linux Distributionen?
Das ist debatierbar, je nach Bedarf. Sagen wir wir möchten ganz normal einen PC nutzen:
Browser, Mails, Office Anwendungen, Daten hin und herschieben, Musik hören.
Da gibt es zwei Optionen gibt die sowohl die Effizienz von Linux nutzen, alsauch die Benutzerfreundlichkeit ähnlich zu Windows mitbringen:
MINT und MANJARO (Habe ich beides auch schon getestet und bin bei Manjaro gelandet)
Beide sind sehr ursprünglich, nur mit dem Extra, dass Gängiges vorinstalliert ist und eine recht hübsche und bekannte Oberfläche bieten. Sehr unkompliziert, ganz und gar nicht wie man sich "LINUX" vorstellt - wir wissen nun ja was Linux ist, nur die Basis für die Hardwarekommunikation die super effizient ist ohne unnötige Extraebenen.
Und das reicht auch schon für Normalanwender die weder Programmieren, noch Games zocken:
Officeanwendungen wie Word und Excell, E-Mail Clients, Browser, NotePad, Taschenrechner, Musikplayer, Dateiverwaltung, Bilder Darstellung - ohne das Microsoft Spionage Kladeradatsch.
Sicherheit und Datenschutz
Wie schon gesagt haben gägngie Linux Distributionen wie MINT und MANJARO kein Interesse an diesen schelmischen Tätigkeiten wie Spionage der Nutzer nicht im Interesse. Viren gibt es deutlich weniger, die meisten sind auf Windows zugeschnitten und generell wird Software auf Linux Systemen nicht wie üblich irgendwo im Internet heruntergeladen, sondern gezielt gefunnelt durch eine Datenbank die jede Software auf Malware, Scam und Viren vorher prüft bevor diese überhaupt als Download zur Verfügung stehen. Da steckt eine riesige Community hinter die keine Mängel durchlässt - was bei Windows erst nach dem Download, also bereits auf der Festplatte, geprüft wird ud je nach Anti-Viren-System mal gut läuft mal nicht.
Warum aber nicht LINUX?
Nunja, Linux basierte Betriebssysteme sind ganz eigene Software, ganz unterschiedliche Programmierungen. Vieles an Software funktioniert NICHT auf Linux Systemen. Wer also Besonderheiten hat der muss sich hier und da nach alternativer Software umschauen. Das ist nicht mehr ganz so wild, da inzwischen viele Software Anbieter auch Linux Varianten haben, eben weil viele menschen von Windows umsteigen. Dennoch stößt man hier und da an gewisse Grenzen was besondere Software angeht wie z.B. Audio oder Video Editing Programme oder einige Computerspiele.