Der richtige Rucksack

  • Mit diesem Beitrag möchte ich ein wenig Bezug auf die richtige Rucksackwahl nehmen.


    Welche Rucksacktypen sind für uns Prepper gut ,welche Vor und auch Nachteile bieten sie .


    Hierbei nehme ich kein Bezug auf das Packvolumen ,da jeder einzelne auf dem Markt verfügbare Rucksack mal mehr oder weniger “futtern“ kann ,so kann ein 40 l Rucksack teilweise genauso viel Schlucken wie ein 60 L Rucksack ,dies hängt auch vom Verpacker ab .


    Ich gehe von Durchschnittsmodelen aus ,keine Highendvariante aber auch keine Discounterware.


    Wanderrucksäcke :


    Vorteile:

    - Meist in reflektierenden Farben oder such Schwarz

    - Gute Wetterfestigkeit ,meist integriertes Raincover

    - Leichtes Material

    -bequemer Sitz durch Polster in kombination mit dem Netz zur belüftung des Rückens


    Nachteile:


    - Reflektierende Farben

    - meist kein robustes Material bei Funkenflug oder “Schnitten“ durch Dornen ,Ästen etc.

    -Oft kein Mollesystem zur zusätzlichen Befestigung von Ausrüstungsgegenständen


    Fazit :


    Der Wanderrucksack zeichnet sich ab durch ein maximum an Tragekomfort

    ,Wetterschutz und ein meist gutes Preis Leistungsverhältnis.

    Die Farben können von Vor und Nachteil sein . Möchte ich gefunden werden ,bei einem Wanderausflug oder Unfall ,möchte ich vielleicht nicht Entdeckt werden in einer Krisensituation mit Aufständen etc.


    Militärrucksäcke :


    Vorteile :


    - Naturfarben oder Tarnmuster

    - Robustes Material

    - Viele Taschen ,unterteilte Fächer

    - Befestigungsmöglichkeiten für zusätzliche Ausrüstung

    - Trinkblasenfach


    Nachteile :


    - Tarnmuster ,schlechtere Sichtbarkeit

    - bedingter Regenschutz

    - Tragekomfort


    Fazit :


    Bei den gängigsten Modellen haben wir im Gegensatz zum Wandermodel eher unbequemere Rucksäcke . Das liegt daran das der Großteil für militärische Zwecke konzipiert sind ,sie werden meist über der Schutzweste getragen . Soldaten heutzutage bewegen sich nicht mehr so häufig weit über größere Distanzen zu Fuß ,heute Konflikte werden schnell und im verborgenen über die Bühne gebracht .


    Sie bieten meist gute Staumöglichkeiten und ein zusätzliches Fach für Trinkblasen ,zudem viele verschiedene Fächer für diversen Kleinkram oder schnell erreichbare Ausrüstung .


    Durch die Farbgebung ist man schlecht erkennbar und in einer Krisensituation geht man auch mal schnell als Söldner durch und kriegt andere Probleme ,dafür wird man schlechter gesehen wenn man keinen Wert darauf legt .

    Die Materialien sind, sehr Robust und mit starken Reiverschlüssen versehen ,meist sind diese Materialien jedoch nicht Wasserdicht und bei stärkeren Regenfällen kriegt man Probleme.

  • Ich besitze Rucksäcke in fast allen Größen. Aber KEINEN als BUG-OUT-BAG vorbereitet.

    Beginnent mit einen 80L Seesack, 65L Trekking-Rucksack und diverse Jagdrucksäcke von 10 bis 45L.


    Mein BUG-IN-BAG wiegt derade mal 1,2kg.


    BUG-OUT ist z.Z. nicht nötig. Muß eh erst nach hause, Kinder holen.

  • Wir haben sowohl als auch. Das liegt daran, dass ich günstig einen Wanderrucksack erstanden habe und kurz darauf einen Miltec in Tarn zusammen mit einem Miltec Slingbag angeboten bekam. Beides ist wie hier von Dir beschrieben für den eventuellen Krisenfall gut zu nutzen. Vor allem wenn es nur um Stauraum geht, weil man mit einem PKW, Krad oder anderen Fortbewegungsmittel unterwegs ist. Die Farbe denke ich sollte eine untergeordnete Rolle spielen, solange der Rest der Kleidung "nicht zu Uniform" ist

    Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe.

  • Das Thema Rucksäcke ist so unglaublich umfassend... leider habe ich bis Heute nicht "den Einen" gefunden, dafür aber viele für den jeweiligen Zweck zu mir passende.


    So habe ich unterdessen sowohl zivile als auch taktische Rucksäcke, Slinger und Umhängetaschen sowie Frontpacks für :


    - kleine Bike Touren _________________________Dakine

    - Tageswanderungen _________________________Crane / LowePro / RIBZ

    - Städtereisen ________________________________ Dakine / EagleCreek / 5.11 PushPack

    - ein Bushcraft Wochenende__________________5.11 MOAB 10 / Armee-RS / Eberlestock

    - Langstrecken Wanderungen_________________Gossamer Gear / RIBZ

    - den urbanen Alltag ( erweitertes EDC ) Dakine / LowePro / 5.11 PushPack

    - GHB _________________________________________5.11 PushPack

    - BOB__________________________________________ Eberlestock

    - INCH_________________________________________ Eberlestock

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  • Das Thema Rucksäcke ist so unglaublich umfassend... leider habe ich bis Heute nicht "den Einen" gefunden, dafür aber viele für den jeweiligen Zweck zu mir passende.

    ja, das stimmt wohl,da geht es uns mittlerweile ebenso.

    Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe.

  • Moin Moin

    Ich hatte eigentlich an einen 40 Liter Bag, wasserdicht gesucht. Als zusätzlichen Stauraum im Kanu. Nun habe ich mir für sage und schreibe den 40Liter Rucksack samt Inhalt für 55€ über Kleinanzeigen gekauft.

    Super Teil, kann ich nur empfehlen.

  • Ich nutze den 35liter drybag Rucksack von miltec. Kostet so Richtung 60 Euro. Es gibt ihn auch in schwarz.


    https://military.eu/de/p/mil-t…k1xJ8AkxAJxAaApmGEALw_wcB

    Eigentlich habe ich den den normalen BW Rucksack, als Fluchtrucksack eingeplant. Stabil, tausend Taschen und lässt sich gut tragen.

    Wollte nur Mal auf Schnäppchen hinweisen, mit Kurbelradio, Notration etc..

    Ist von der Farbe her auffällig, aber ich bin nicht der Bushcraft Fanatiker. Auch wenn meine Ausbildung zum Fallschirmspringer und Einzelkämpfer dahin tendiert.

    Ich bin nicht der Untergangsszenario Fetischist, Mad Max mäßig.

    Versuche nur das ganz normale Szenario von Stromausfall etc. abzusichern.