Beiträge von MeerMann

    Ich könnte mir vorstellen, dass es in den achtziger Jahren bei dem „ Rinderwahn“ war, wo den Rindern geschredderte Schafe zu fressen gegeben wurden. Kunststück, dass sie krank geworden sind und das dann auch noch die Menschen übertragen haben. 😱

    Also die nahe Haltung von Rinder und Hühnern war schon immer bedenklich. Hauptgefahr geht nach wie vor von Infektionen aus die von Tier auf Mensch mutieren.


    Hierzu aus dem Beitrag:

    "

    Zoonosen


    "Der Mensch ist auch nur ein Tier, aber ein verdammt komisches" (MeerMann, 2019). Wir teilen gut 50% des Erbgutes mit einer Bananne und 98,5% mit einem Schimpansen [3], dies macht deutlich, wie nah wir Tieren und naja auch Banannen sind. Es ist alles näher beieinander als wir manchmal denken würden. Seit Jahren befallen Influenza Stämme Nutztiere (es sei hier auf Vogel-, Schweinegrippe und alle sonstigen verwiesen), was immer ein Risiko für den Menschen bedeutet. Warum ? Zum einen sind 66% aller Infektionskrankheiten von Tieren ausgehend [4] und zwar durch Mutationen, da unser Erbgut sich sehr ähnelt und tierische Produkte eine Ansteckungsgefahr bedeuten können. H5N1 hat zuerst Vögel betroffen, dann Schweine nun Rinder und kann nun auch auf den Menschen übertragen werden. Ich errinere hier gerne an die kulinarische Bedeutung davon, leckere Fledermäuse und Flughunde zu essen und die Folgen, die daraus für die Menschheit resultieren (vgl. Covid-19)."

    Weiß jemand, wie der Virus von den Vögeln auf die Kühe kam?

    Hat er irgendjemand geschreddert Vögel an Kühe verfüttert? 🤢

    Moin, gute Frage ! Wahrscheinlich liegt es daran, dass die Fäkalien von Vögeln (die auf den Wiesen der Kühe landen) und die Kühe dann diese aufnehmen bzw. dem Virus ausgesetzt sind oder die gemeinsame Haltung von Hühnern und Kühen und die Nähe zueinander dazu geführt hat, dass das Virus sich auf Säugetiere ausbreiten kann. Ist aber noch nichts bewiesen. Es ist eher ungewöhnlich, dass sich spontan die Spezies ändert (aktuell grasiert H5N1 in Zoos und Tierparks der USA und befällt Hauskatzen).

    Du hast recht,

    Mein Fernseher besitzt auch bei Blackout die Funktion ein Bild darzustellen. Klappt dann nur nicht weil der Strom fehlt.

    Ich glaube, dass wir in diesem Punkt keine Einigung finden.

    Ich finde den Rest deiner Punkte richtig und wichtig und sehr zielführend.

    Finde es schade, dass wir uns hier nicht einfach mal sachlich und inhaltlich auseinandersetzen, anstatt nicht belegte und plakative Aussagen zu droppen.

    Freue mich trotzdem weiter über deine Meinung und kann dir bei den restlichen Punkten, wie gesagt, absolut zustimmen.

    Und genau deswegen ruft das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Krisenvorsorge ja alle Bürger auf für zehn Tage vor zu sorgen. Das Problem ist ja nur, dass viele das gar nicht ernst nehmen.

    Ich frage mich, wie die Schweden das hinbekommen, dass das in der Bevölkerung als ganz normal gilt, vorbereitet zu sein.

    Aber wenn ich mir die Angebote der Supermärkte anschaue, und was die Menschen kaufen, scheint doch einige Leute mehr zu Preppen, als wir denken. Und auch ein Kollege hat mir neulich unter vorgehaltene Hand erzählt, was er bei sich alles ein lagert.

    Andere Länder andere Sitten. Ich finde es immer sehr interessant, warum das so ist. Dazu gibt es ja verschiedene Erklärungen (Demographie, Geschichte des Landes, eher rural oder urban etc.), aber die Ergebnisse sind definitiv interessant. In den USA ist das Thema ja auch "anders", als hier bei uns (in beide extreme) und der Fokus verschiebt sich.

    Ohne Netz können sie das auch nicht. Womit sollen sie sich denn dann synkronisieren?

    Ich möchte mich hier nicht in Details verlieren oder unnötig diskutieren.


    Deine Aussage war:


    "Dazu kommt das all diese Erzeuger nicht ins Netz einspeisen können da sie sich nicht syncronisieren können."


    Zitat

    Womit sollen sie sich denn dann synkronisieren?

    Das stimmt nicht, da diese Erzeuger die Fähigkeit haben zu synchronisieren. Wenn wir von einem totalen Blackout (Deutschland, Europa) sprechen und es de facto kein Stromnetz mehr gibt, können die Geräte immernoch synchronisieren (untereinander), aber wo kein Stromnetz ist, kann man auch nicht in dieses einspeisen (wo ich dir ja zustimme).

    Mir geht es darum, dass deine Aussage ohne Kontext, falsch ist.

    Dein Haushaltsstromerzeuger kann das nicht.


    Die großen THW-NEAs können das, das funktioniert aber auch nur wenn ein Netz vorhanden ist auf das er sich syncronisieren kann. Blackout = kein Netz.

    Also weiter nur Inselbetrieb.

    Wo habe ich bitte behauptet, dass "mein Haushaltstromerzeuger" das können soll ?

    Dazu kommt das all diese Erzeuger nicht ins Netz einspeisen können da sie sich nicht syncronisieren können.

    Dein Punkt war, dass die "NEAs" das nicht können, was aber faktisch falsch ist. Wenn gar kein Netz mehr vorhanden ist, ist es klar, dass auch niemand in dieses einspeisen kann (darum ging es aber ja gar nicht, sondern ob die "NEAs" die Fähigkeit haben in das Netz einzuspeisen).

    Dazu kommt das all diese Erzeuger nicht ins Netz einspeisen können da sie sich nicht syncronisieren können.

    Doch können Sie.

    Quelle 1: "

    Durch die Synchronisierbarkeit können mehrere Netzersatzanlagen für größeren Energiebedarf zusammengeschaltet werden. Typische Einsätze für diese Geräte sind:

    • Versorgen der eigenen und weiterer Kräfte bei Großschadenslagen mit Strom
    • Einspeisen in ein ausgefallenes Stromnetz zur Belieferung von Haushalten und Betrieben (z.B. Stromausfall im Münsterland)"

    (https://thwiki.org/t=Stromerzeugungsaggregat)


    Quelle 2:

    Beispielhafte Aufgaben

    • Produzieren von Strom für Einsatzstellen, Notunterkünfte, Krankenhäuser, Energieversorgungsanlagen, Wasser- oder Stadtwerke
    • Reparieren von elektrischen Versorgungsanlagen und Stromnetzen im Niederspannungsbereich (Wechselspannung bis 1.000 V und Gleichspannung bis 1.500 V)
    • Einspeisen von Strom in bestehende Netze

    (https://www.thw.de/SharedDocs/Einheiten/DE/017_fgre.html)



    Und recht gut zusammenfassender Artikel von CP.

    Stromversorgung: Schneller, größer, vielfältiger
    Das Technische Hilfswerk (THW) bereitet sich mit der Stärkung der Fachgruppen Elektroversorgung und mehreren kleinen Stromerzeugern für jeden Ortsverband auf…
    crisis-prevention.de

    Das hilft nur bei räumlich begrenzen Stromausfall, nicht bei einer Flächenlage wie Blackout. Die vorhandenen Erzeuger und NEAs reichen bestenfalls um ein paar Kritische Infrastruktur ein paar Tage am laufen zu halten, als Insel, das öffentliche Netz können die bei weitem nicht stütze

    Sicherlich ersetzen die nicht mal eben alle Kraftwerke/Stromerzeuger, ist klar, aber ich glaube, dass ein Teil der kritischen Infrastruktur sich zum einen selbst helfen kann (Supermärkte, Tankstellen, Produktion etc. schaffen sich seit Jahren ebenfalls Generatoren an ((nicht alle ist mir ebenfalls klar)) und zum anderen halt punktuell unterstützt wird. Natürlich ist die Frage nach dem Szenario, wenn das komplette Netzwerk durch Sabotage erstmal kaputt ist und nicht so einfach (innerhalb von 2 Wochen) reaktiviert werden kann, haben wir ein großes Problem. In einem "milderen" Szenario aber durchaus Chancen.

    In einem Fernsehbeitrag die letzten Tage ( war im Urlaub und konnte es nicht speichern) wurde auch von staatlichen Stellen bestätigt, das beim Blackout nur den wenigsten Bürgern geholfen werden kann, und das schon ab 24 Stunden damit zu rechnen ist, das die Mitarbeiter der Hilfsorganisationen zumeist daheim bleiben und sich um ihre Familien kümmern werden.

    Ähnliches wird bei Polizei und Armee erwartet, und das trotz der Verpflichtung und der Befehlsgewalt in diesem Stellen...

    Glaube ich nicht. Ohne jetzt ins Detail gehen zu wollen:

    -Wenn der Blackout wirklich länger als ne Stunde anhält (nagelt mich nicht auf ne genaue Zeit fest) kommt das THW und stellt NEA (Netzersatzanlagen) auf, die auch das öffentliche Netz einspeisen [1]. Der zivilie KatSchutz (Hiorgs und Landkreis) bereitet sich seit einigen Jahren auf solche Szenarien vor (seit dem Münsterland, Berlin etc.) und auch so sind Einsatzlagen, die mehrere Tage gehen erstmal nix ungewöhnliches.

    -Es ist sicherlich möglich, dass einzelne Kräfte nicht zur Arbeit erscheinen, allerdings ist Vater Staat ja nicht blöd und zum einen Mittel dann einzugreifen und zweitens ist im BOS-Sektor oft eine andere Haltung zu dem Thema vorhanden. Heute Polizist/Sanitäter/Arzt/Pflegekraft/Feuerwehrmann zu sein ist stressig und gefährlich wie noch nie und trotzdem ziehen alle ihr Ding durch. In nem Blackout gibt es außerdem Unterstützung vom Ehrenamt (KatS, Reservekräfte, Schnelleinsatzgruppen).

    Fazit: Sicherlich kommen nicht alle, aber die meisten sicherlich schon.