Schonmal sehr gute Tipps. Dankeschön. Hat noch jemand Ergänzungen?
Beiträge von Drake
-
-
Die Beobachtung von Bewegungsdaten ist elementar, man kann die Daten selbst durchschauen zum Beispiel via.
Flugzeug-Tracking: Websites wie Flightradar24 oder ADS-B Exchange (letzteres filtert militärische Flüge nicht heraus) können ungewöhnliche Aktivitäten aufzeigen. Zum Beispiel eine hohe Konzentration von militärischen Transportflugzeugen (z.B. C-17, A400M) in einer bestimmten Region.
Aufklärungsflugzeuge (z.B. RC-135 Rivet Joint), die wiederholt entlang einer Grenze patrouillieren.
Die Abschaltung von zivilen Transpondersignalen über einem Gebiet.
Satellitenbilder: Anbieter wie Maxar Technologies oder Planet Labs stellen Satellitenbilder zur Verfügung. Investigativ-Journalisten und OSINT-Analysten nutzen diese.
z.B. Rob Lee (@RALee85): Ein Militäranalyst am Foreign Policy Research Institute. Er ist einer der führenden Experten für das russische Militär und kombiniert OSINT mit tiefem Fachwissen.
Brady Africk (@bradyafrick): Nutzt Satellitenbilder, um militärische Befestigungsanlagen, Truppenbewegungen und Ausrüstung zu visualisieren und in Karten darzustellen.
Thomas Wiegold (augengeradeaus.net): Einer der renommiertesten deutschen Sicherheitsjournalisten.
Du kannst auch bei Schiffs-Tracking Dienste schauen wie MarineTraffic oder VesselFinder, diese können ungewöhnliche Bewegungen von Kriegsschiffen oder die plötzliche Umleitung von Handelsschiffen aufzeigen.
-
Hallo zusammen,
stellen wir uns ein konkretes Szenario vor: Ein längerer Stromausfall im Hochsommer bei 35°C und mehr. Die Klimaanlage und die meisten Ventilatoren fallen aus.
Einerseits müssen überlebenswichtige, oft physische Aufgaben erledigt werden (Wasser holen/filtern, Sicherungsmaßnahmen, vielleicht sogar Gartenarbeit). Andererseits drohen bei der geringsten Anstrengung in der Hitze Dehydrierung und ein Kollaps.
Meine Frage zielt auf das Management dieses Dilemmas: Welche praxiserprobten Strategien und "Low-Tech"-Tricks habt ihr, um die absolut notwendige Arbeit zu bewältigen und gleichzeitig den Körper maximal zu schonen?
Dankeschön für eure Antwort.
-
Hallo 😊 zusammen.
Viele Prepping-Konzepte fokussieren sich ja auf das unmittelbare Überleben (Häufig bis 30 Tage). Die kritische, aber als oft vernachlässigte Variable empfinde ich die psychologische Stabilität bei einem Übergang in einen permanenten Krisenzustand (z.B. monatelanger Blackout, Bürgerkriegs-ähnliche Zustände).
> Meine These ist, dass ohne gezielte Vorbereitung auf diesen "mentalen Verschleiß" die besten materiellen Vorräte wertlos werden.
Meine Frage an euch:
Welche proaktiven Maßnahmen trefft ihr, um die folgenden psychologischen Risiken zu reduzieren?
Verlust von Routine und Zweck:
Welche nicht-verhandelbaren Tages- und Wochenroutinen plant ihr ein, um Apathie und das Gefühl der Nutzlosigkeit zu bekämpfen?
Soziale Erosion:
Habt ihr vordefinierte Regeln oder Formate (z.B. "Krisen-Meeting"), um Spannungen, Lagerkoller und Konflikte zu moderieren, bevor sie eskalieren?
Informations-Chaos und Verzweiflung
Wie regelt ihr den Umgang mit Gerüchten und schlechten Nachrichten, um Panik oder Hoffnungslosigkeit zu kontrollieren?
Verlust der Perspektive
Welche bewussten Handlungen (z.B. Festhalten an kleinen Traditionen/Feiern, definierte Kleinprojekte) nutzt ihr, um aktiv die Moral und den Blick nach vorne zu stärken?
> Ich suche einen Austausch auf strategischer Ebene, jenseits von "haltet euch beschäftigt". Freue mich auf eure detaillierten Pläne.
-
Hallo an alle.
Hier mal ein etwas ernsteres Thema. Ich möchte
Was du beschreibst, beobachte ich auch – nicht erst seit gestern. Die Informationsflut ist heute so gewaltig, dass wir permanent mit allem Negativen weltweit konfrontiert werden, sekundengenau. Früher hat man sowas vielleicht einmal pro Woche in der Zeitung gelesen – heute brüllt es dir der Algorithmus 24/7 entgegen, weil „Angst“ eben Klicks generiert.
Faktisch ist die Welt nicht zwangsläufig gefährlicher geworden – aber sie ist instabiler, unübersichtlicher und emotional aufgeladener. Und das spüren viele intuitiv. Migration, wirtschaftlicher Druck, soziale Spannungen, Energiefragen – das ist kein Gefühl, das ist Realität. Dazu kommt ein gewisser Vertrauensverlust in staatliche Strukturen und klassische Medien. Und das kann gefährlich werden – nicht wegen der einen „Katastrophe“, sondern wegen der Summe vieler kleiner Krisen, die sich gegenseitig verstärken.
Was tun wir Preppers daraus?
Wir beobachten. Wir analysieren. Und wir bereiten uns praktisch vor – ohne Panik, aber mit Weitblick. Wasserfilter, Funkgeräte, Sicherheitskonzepte, dezentrale Netzwerke, mentale Stärke. Das ist keine Paranoia, das ist Verantwortung für uns und unsere Familien.
Und du hast recht: Abstumpfen ist ein echtes Risiko. Deshalb ist es wichtig, nicht nur Nachrichten zu konsumieren, sondern auch zu handeln. Nicht aus Angst – sondern aus klarem Verstand.
Bleib wachsam – aber ruhig.
Vorsorge ist keine Hysterie. Es ist gesunder Menschenverstand.
Expect the unexpected!
-
Alles anzeigen
Nein. So eine richtige Anleitung, Schritt für Schritt - oder auch "nur" Maßnahme für Maßnahm - gibt es tatsächlich nicht. Das ist recht individuell zu handhaben, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass es überschneidende Maßnahmen gibt die man generell treffen kann. Vermutlich geht es dir nicht darum einen richtigen Bunker aufzubauen, denn wenn du das Geld dazu hättest, wäre der Gellerausbau nicht relevant.
Generell, wenn man das nötige Kleingeld hat, kann man sich durch unterschiedlichste Unternehmen Hilfe dafür holen und sogenannte Schutzräume bauen lassen bzw Kellerräume zu Schutzräumen umfunktionieren lassen.
So im Groben und Ganzen kannst du ja an der Substanz des Hauses nicht viel selbst tun - du kannst nun das Material nicht zu Stahlbeton ändern - das wäre aber von Vorteil, Stahlbeton ist ein Material das gerne genutzt wird und zuverlässigen Schutz bietet für Schutzräume.
Sei 2007 gibt es (für uns Interessierte zum Glück) keine gesetzlichen Vorgaben und Zulassungen für Schutzraumbau seitens des Bundesamtes für Bevlkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Das macht es Privatgrundbesitzern deutlich einfacher eigene "Bunker" zu bauen bzw ihre Keller in Schutzräume umzubauen.
Ich würde (abgesehen von der Grundsubstanz, die ich ausschließe) folgende Themen vorschlagen:
- Belüftungsanlage mit entsprechenden Aktivkohlefilter und Ventilation- Notausgangsmöglichkeit abseits des Hauses (Trümmer würden bei einem Angriff den AUsgang vollständig blockieren)
- Trockentoilette (Grube/Eimer/Behälter die nach dem Benutzen mit Spähnen oder Sard o.ä. befüllt wird zur Geruchsbindung und einfacherer Entsorgung)
Damit wäre das Notwendigste schonmal erledigt und dann komtm es auf den Aufenthalt an. Hier kommt dann das Preppertypische in's Spiel wie Nahrung und Wasser, aber auch Moral und Kommunikation. Schlafplätze braucht es auch.
Damit hättest du einige erste Ansätze mit denen du beginnen kannst.
Wie es bei vielen bestimmt so ist, ist es auch bei mir der versucht mit so wenig Geld und Ressourcen Einsatz wie möglich sein Ziel zu erreichen. Klar wenn man Genug Geld zur Verfügung hat ist das alles kein Problem. Auf jedenfall schonmal danke für die Tipps, ich werde mal schauen ob ich eine passende Belüftungsanlage finde und installiere. Nach Panzerdeckel für die Fenster werde ich auch mal schauen und klar die Decke muss auch abgestürzt werden für den Fall dass Trümmer darauf fallen.
Die Frage ist natürlich ob man eine vorhandene Hauswand nachträglich von innen mit Stahlbeton verstärken kann in Eigenleistung.
-
Hallo, gibt's Tipps wie man den Keller am besten verstärkt um einen Schutzraum zu generieren? Wie sollten die Fenster geschützt sein? Wie beginnt man Strahlenschutz zu realisiert? Wie die Belüftung? Alles in Eigenleistung erwünscht. Da ich nicht von Anfang an irgendwelche Fehler machen möchte wäre die Frage ob es da valide Anleitungen gibt. Dankeschön
-
Hallo ich bin Prepper Neuling. Nun suche ich ein Funkgerät mit möglichst hoher Reichweite mind. 10km, lieber weiter. Welches Funkgerät könnt ihr aktuell empfehlen?
Danke für eure Antworten.