Ich habe mal dazu einen Artikel geschrieben, ist eventuell nochmal interessant:
Artikel
Sonnenstürme: Wenn die Sonne das Leben auf der Erde ins Chaos stürzt
Stell dir vor, es ist ein gemütlicher Samstag-Abend, und plötzlich geht nichts mehr. Dein Smartphone zeigt kein Signal an, das GPS versagt, und die Lichter in deinem Haus flackern, bevor sie vollständig erlöschen. Kein Strom, kein Internet, keine Möglichkeit, mit der Außenwelt zu kommunizieren – und das alles, weil unsere Sonne sich dazu entschlossen hat, ein gewaltiges Schauspiel abzuliefern. Sonnenstürme, auch bekannt als geomagnetische Stürme, sind Ereignisse, die in der Lage sind, unser modernes Leben von einem Moment auf den anderen komplett lahmzulegen. Was klingt wie die Handlung eines Katastrophenfilms, ist eine reale Bedrohung, die nur selten ins Bewusstsein der Menschen dringt. Doch was steckt wirklich hinter diesen spektakulären, aber oft unterschätzten Phänomenen? Und wie kannst du dich darauf vorbereiten, falls die Sonne wieder einmal ihre gewaltige Energie in Richtung Erde schleudert?
Die Erde ist schon ganz gut gerüstet gegen EMPs aus dem Weltall.
Was mich halt wundert, die wenigste Vorsorge haben wir (inkl. mir selbst) offenbar bei den Wahrscheinlichsten Ereignissen. Das lässt schon nachdenken an der eigenen Vorgehensweise. Nen Küchenbrand ist vermutlich 1000 fach wahrscheinlicher als nen Blackout und nen Extremwetterereignis vermutlich 100 mal wahrscheinlicher als ein konventioneller Krieg auf deutschen boden. Hoffe ich zumindest.
Dem ist wahrscheinlich so. Das schöne am Ganzheitlichen Preppen (Ja Mensch, das könnte ein Trendbegriff werden ^^) ist, dass man mit Vorkehrungen für Größere Ereignisse viele weitere potentielle Krisen mit abdecken kann. Ist ein angenehmer Nebeneffekt. Da wir ja aber von "was ist wohl realistisch" sprechen, ja ich denke es gibt hier noch deutlich mehr weniger drastischere und weniger globale Krisen.
Eine durchaus realistische Krise ist es, wenn Menschen am Limit ihrer Einkünfte Leben und die Inflation oder durch Kriege beeifnlusste Preise oder anderweitige Ereignisse Preissteigerungen in unterschiedlichen Segmenten mit sich bringen. Ich habe nicht selten menschen erlebt die mit gutem Einkommen sehr unbedacht mit ihren Finanzen umgehen "Ist ja genug vorhanden" bis sich Preise geändert haben, langsam und schleichend, und irgendwie war dann doch nicht mehr genug da für den Lebensstil. Dann muss der kleine BMW weichen für einen gebrauchten Dacia. Viele leben vor sich hin mit etlichen laufenden Verträgen für alles unnötig mögliche, weil es zur Zeit einfach möglich ist. Da lebe ich nach dem Printzip "Nur weil du's kannst, heisst es nicht, dass du es sollst"
Brauche ich Amazon Prime, Netflix, RTL+, Telecom TV, Samsung Streaming, iTunes, Spotify, Tidal, YouTube Premium etc und wie sie alle heissen? Manche haben wirklich 10 Streamingdienste gleichzeitig abonniert für Musik und Video. Das sind mal fix 10 bis 15 Euro mal 10. Das sind zwei Tankfüllungen die weggeschmissen wird oder 1g Goldplättchen als Anlage.
Muss es der Einkauf mit Markenprodukten sein die Prestige versprechen, weil "hat man ja im TV gesehen" - ich weiss ganz genau, dass es unmengen an Menschen gibt die völlig unreflektiert kaufen was die Werbung suggeriert als Qualitativ wertig (ist unserem preppersegment genauso) oder könnte man 10 Minuten recherchieren und ein Equivalent finden das günstiger ist? Bei 12 Monaten EInkaufen hat man mit ein paar Alternativwaren die equivalent in Qualität sind, aber günstiger im Preis auch mal ein 15g Anlegergold in der Hand stattdessen.
Das größte Problem das ich hier in dem Kontext sehe, neben den vielen unnötigen oder versteckten nebenbei laufenden Kleinverbrauchern an Finanzen, sind Autos. Der Deutsche liebt sein Auto, verstehe ich, ich auch, aber ein Mercedes ist für ein Mercedes Einkommen mit trotz Mercedes viel Luft nach oben gedacht, wenn dies nicht vorhanden ist muss man sich mit einem Dacia abfinden. Hier und da kann auch ein BMW gefahren werden, nur dann bleibt 5% Luft nach oben nach allen Ausgaben und wenn der gute BMW oder Mercedes doch mal was hat, dann ist das eine sehr drastische Krise - dieses Prestige kostet nunmal nicht nur in der Anschaffung und im Allgemeinen Unterhalt.
Ich beobachte das an mir selbst, meine finanzielle Situation scheint sich bessern zu wollen und beim Umschauen nach Autos merke ganz deutlich das gefühl von "Ja ne, da ist noch Luft für gut mehr an PS" und beim kleinen Opel folgt dann sowas wie "NENE! BMW , Mercedes - let's go! SUV!" und ja, viele Menschen folgen genau diesen Impulsen, anstatt der Vernunft. Und dann, bei z.b. Inflation von über 40% von 2009 bis 2026 steht ein Mercedes in der Auffahrt, aber man lebe -20% der eigenen Mittel.
Das ist so eine Krise die wird nicht offengelegt, sie ist sehr persönlich, aber auch selbstverschuldet. Und niemand möchte über die eigene Schuld reden, dann lieber über den Blackout :)
"WILL + BRAUCHE ich das wirklich oder ist das ein Impuls, weil ich es mir derzeit schlicht leisten könnte?"
Nach dem Prinzip bleibt immer noch gut Luft nach oben, denn ich lebte einst auch so am Limit.