Beiträge von Konstantin

    Also wenn, dann rein als hypothetische Szenarien. "Was wäre, wenn?"

    Ich versuche abzuwägen wie das für uns hier im Westen sich ausspielt. Das ist ein Feuer neben sich haben und sich keine Sorgen machen und keine Vorkehrungen. Wirkt nicht so gut auf mich nichts zu unternehmen bzw nicht mal wenigstens darüber gesprochen zu haben.


    Ganz praktisch für Prepper je nach möglichem Ausgangsszenario oder weiterem Verlauf. Klar kann man das Thema historisch angehen, aber das scheint mir wenig produktiv zu sein, mich interessiert eher: Wie entwickelt sich das und vor allem mit welchen Auswirkungen für uns hier im Demokratischen Westen.


    Ich sehe z.B. Auf Instagram inzwischen Werbung bzw Accounts die davon schwelgen wie cool das doch ist ein Soldat zu sein und wie gut man da verdient. Die Locken Publikum mit guten Gehältern derzeit. Eine verstärkte Präsenz in den medien, insbesondere den modernen Medien, sagt ja schon recht wortwörtlich: "Wir brauchen Soldaten" und Soldaten braucht man nunmal für Krieg. Dass das rein präventiv ist bezweifle ich ebenfalls. Da bleibt nur der Gedanke, dass die Politik eine Eskalation für Wahrscheinlich hält und die hiesigen Militärs aufstocken möchte, und das rechtzeitig.


    Putins aktuell erhaltenes Geschenk ist ja auch nicht ohne, das U-Boot das seelenruhig durch die Ostsee begleitet wird. Ein U-Boot mit dem Potential ganze Häfen auszuschalten - mit nur "einer Einheit" und geringer Soldateninvestition. Da gehen grad Machtspiele vor sich, zermürbende Kraftdemonstrationen die zwar teilweise friedlich ablaufen (außer die kontinuierlichen Bombardements), aber deutlich aufzeigen was "kann". Und das auch ohne Atomare Angriffe zu demonstrieren, auch so zeigt der Russe, dass er "kann".

    Für mich sieht es zum einen so aus, als ob Putin nicht wirklich genug Ressourcen hat um den anfangs versuchten Blitzkrieg zu wiederholen.

    Und zum Anderen spielt er auf Zeit.

    Die Zeit nutzt er um im Westen weiter Unruhe zu stiften um den Westen damit weiter zu schwächen.

    Definitiv eine Möglichkeit, in Zeiten von Internet und offener Welt ist die Mentalität der Bevölkerung eine Waffe die in beide Richtungen zielt, je nachdem welche Medien ihre Verstände füttern.

    Hmmmm....wollen wir wirklich diese Diskussion hier anfangen ?

    Es spricht nichts dagegen, denn es ist eine Gefahr, ein SHTF Szenario, dafür sind wir Prepper. Gewiss kann es politisch werden, aber es schadet auch nicht sich mal Gedanken zu machen "Was wäre wenn". Was wäre denn, wenn die Russen ein mal 'ne Woche oder zwei durchbomben und Kiew einnnehmen? Oder was wäre, wenn sie es einfach sein lassen und diplomatisch, ohne Aggressordruck auszuüben, die Situation versuchen zu lösen?


    Nicht alle Themen sind liebsame Themen, aber ein Prepper der nicht auf einen wortwörtlichen Krieg fast vor der Haustür reagiert oder sich Gedanken dazu macht hat Mängel in der Krisenwahrnehmung. Eine offensichtlichere Krise haben wir derzeit nicht.


    Tun wir mal so als wäre ich schlau, weil ich ja achso viel Machiavelli und Sunzi gelesen habe:

    Variante 1: Blitzkriegartige Einnahme von Kiew

    - Vorteile für den Angreifer: Deutliche Darstellung der Vormachtsstellung und Einschüchterung. Gegen einen starken Gegner der Nägel mit Köpfen macht ist es schwer sich aufzulehnen oder Verhandlungen zu führen die nachteilig für den Aggressor wären. Das könnte zu einem Vorteildes Russen führen, jedoch unter Einsatz nennenswerter Resourcen. Kostspielig, aber effizient und effektiv.
    - Nachteile für den Angreifer: Die Oppositionierenden Kräfte könnten drastischere Reaktionsmaßnahmen ergreifen und z.B. sich aktiv in den Krieg einmischen und die Grenze von Kiew in weiter Richtung Westen aktiv mit eigenen Kräften verstärken. Risikoreich und voraussichtlich eine "ein für alle mal" Lösung. Ist Kiew erst eingenommen, ist die Grenze ganz klar gezogen. Diplomatische Lösungen werden unwahrscheinlicher. Eine Zuspitzung der Situation ist möglicher. Ein weiteres Voranschreiten zur Übernahme der Ukraine wird unwahrscheinlicher.

    Variante 2: Rückzug / Abzug der Truppen

    - Vorteile für den Angreifer: Es werden keine weiteren Resourcen verbraucht für den Krieg, Resourcen können im eigenen Land verwendet werden für eine Stabilisierung der Wirtschaft, des Volkes und des eigenen Landes. Potentielle Soldaten die auf Ihren Einzug warten geben Zuspruch an die Regierung ihre Leben nicht geopfert zu haben. Mit der richtigen Außendarstellung kann eine Imagepflege getrieben werden als "Der Stärkere der den schwächeren verschont." Das tut sich international bei anderen Völkern ganz gut.

    - Nachteile für den Angreifer: Anerkennung und Angst vor dem Angreifer werden sinken. Ein schwacher potentieller Partner geht mit schlechteren Deals aus der Situation. Ein Rückzug kann als Verlust des Krieges angesehen werden. Potentielle Partner die von dem Krieg profitieren werden mögliche nachteilige Konsequenzen erwägen gegenüber Russland.

    Variante 3: Aufrechterhaltung des Kriegszustandes

    - Vorteile für den Angreifer: Unter kostengünstigen Investitionen kann die Stressituation aufrechterhalten werden bis eine Schwäche gefunden wird bei der Zugeschlagen werden kann. Die Aufrechterhaltung verschafft Zeit bis eine bessere Lösung gefunden wird die den Angreifer zum Vorteil bringt. Die Investitionskosten zur langanhaltenden Bombardierung sind im Vergleich zu Reparationskosten nach Einnahme der Stadt geringer.

    - Nachteile für den Angreifer: Es ist nunmal eine Art Pat-Situation in der keine nennenswerte Entscheidung zur Handlung gefällt wird. Eine Aufrechterhaltung verursacht Kosten die stattdessen zur Stärkung des landes genutzt werden könnten. Die Moral der eigenen Truppen bei einem zähen Kriegszustand ohne merkbarem Voranschreiten ist sinkend. Die Gleichgültigkeit des eigenen Volkes zu einem sich nicht dem Ende (dem Sieg) nahenden Krieg stärkt sich, somit sinkt langfristig die Unterstützung des eigenes Volkes zum Vorhaben.




    Ich sehe hier, aus Perspektive Russland, keinen Vorteil darin, den Krieg zu beenden. Ungeachtet meiner moralischen oder emotionalen Meinung, ist eine Fortführung des Krieges die bessere Lösung, für Russland. Ich lasse mich auch korrigieren in meiner Anschauung.


    Die ideale Lösung läge darin eine Situation zu schaffen in welcher Russland von einem Frieden mehr profitiert, als von einem Krieg, wärend zeitgleich der Westen keine Nachteile aus der Beendigung des Krieges zu verzeichnen hätte.


    Die Vorteile Russlands bei Einnahme der Ukraine sind, erstmal offensichtlich, neues Land, eine Regierung die nahe dem Westen ist auf die Russland Einfluss hätte und Wirtschaft auf die Russland Einfluss hätte. Und dann gibt es gewiss noch Vorteile die mir Otto-Normal unbekannt sind. Eine Situation des Friedens in dem es mehr Vorteile als die genannten gibt sehe ich als ein unmögliches Unterfangen.


    Bei einem Rückzug Russlands hingegen, lägen diese Vorteile bei dem der die Regierung dann aktiv beim Wiederaufbau unterstützt - siehe Deutschland-USA-Siatution nach dem Zweiten Weltkrieg. Doch die Investitionen das Land wiederaufzubauen und eine stabile Regierung zu schaffen sind nennenswert und rechnen sich vermutlich erst nach etlichen Jahrzehnten. Wenn also der Westen sich um eine "befreite Ukraine" kümmern würde, hätte der Westen immense Aufwände, die muss man sich halt auch erst leisten können.


    Ich finde keine Lösung hier

    Ich habe die Adidas GSG 9.4 Stiefel

    Ich muss da ja auch echt mal zu sagen, dass Adidas können, wenn sie wollen. Praktikables Schuhwerk von einer eigentlichen "Trend-Sport-Marke" ist von Adidas verdammt gut! Auch wenn deren Ruf eher in Richtung "Trendy Sport" ist, wenn die einen Schuh machen der einen Nutzen haben soll, dann tun die das auch richtig. Es ist zwar kein Wanderschuh im Vergleich, aber ich habe hier das ein oder andere Adidas Paar das unter Extrembedingungen zu funktionieren hat und meine Güte sind die robust! Jeder andere Schuh hätte bei dem Nutzen den ich für den Schuh habe nach einer Saison aufgegeben bzw wäre nur noch zerfledderte Restmaterialien mit ein bisschen Sohne - aber nicht der Adidas, drei Saisons! (Das ist halt zwei über jedem Durchschnitt) und eine Vierte macht der auch noch mit.

    Der Krieg hat sich nicht beruhigt, auch wenn es vllt nicht mehr so präsent dargestellt wird.
    Selbst aktuell schießen die Russen immernoch Raketen auf Ukrainische Städte / Kiew.


    Das wirkt auf mich wie eine Aufrechterhaltung der Gefahrensituation. Denn wenn die Russen wollen würden, könnten die nennenswertere Schäden anrichten - tun sie aber nicht. Luftschutzraumzugang zu einer U-Bahn ist zerstört worden, das ist definitiv ein wichtiges Ziel, nachvollziehbares Ziel, taktischer Angriff. Doch scheint es immernoch einige menge Queerschläger zu geben die militärisch irrelevante POI's treffen.


    Meine Vermutung spitzt sich zu, dass das eine Parallele zu USA-Iran-Krieg ist, ein Krieg der ein Jahrzehnt aufrechterhalten wird bis es eine Lösung gibt. Da wird es wohl so schnell keine Ruhe geben. Ich kann da auch nicht alleine mit sein, mit der Vermutung, dass die RUssen derzeit eher "das nötigste tun" damit es "weiterhin nach Krieg ausschaut". Sie könnten, wenn sie wollten, deutlich drastischer Angreifen und Kiew aus der Luft schwächen um im Anschluss mit Marschtruppen die Stadt einzunehmen. Aber tun sie eben nicht ... und das stutzt mich und bringt mich zum Nachdenken. Wieso nicht?

    Russland beschießt Kiew mit Dutzenden Raketen – Verletzte ++ Newsblog zum Ukraine-Krieg
    Russische Raketenangriffe auf Kiew fordern Verletzte – obwohl die Mehrzahl der Raketen abgefangen werden konnte. Alle Informationen im Newsblog.
    www.t-online.de

    "... ich lass' sie denken, dass ich's nicht wüsste."

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.