Zum Haare waschen hätte ich noch die Idee Trockenshampoo. Damit kann man zumindest ne Zeit lang überbrücken. Händehygiene mit Desinfektionsmittel. Ansonsten ist alles auf sauberes Wasser oder Wasserbeschaffung und Wasseraufbereitung angewiesen. Zum Abwaschen ist es wahrscheinlich nicht im gleichen Reinheitsgrad nötig wie zum trinken. Da würde ich es mit meinen Kaffeefiltern durchfiltern und im notfall ne Micropur rein. Da muss man nicht seine wertvolle wasserfilterkapazität verschwenden. Oder gleich im Gewässer waschen, wenn eins schnell erreichbar ist.
Beiträge von Danny
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Ich hab mir auch der Firma das 72h EPA vorgehalten. Ich finde das ganz sinnvoll. Da ist das Riegelsystem kompakt gepackt und als schnelle Kalorien mal in den Fluchtrucksack ergänzt. Da muss man im Notfall nicht lange suchen, was man mitnimmt, sondern hat mit einem Griff diese Komponente im Rucksack. Wenn man mehr Zeit hat die Flucht vorzubereiten, kann man mehr packen. Aber im Falle von Brand, Bombenfund aus WW2 oder anderen schnellen Evakuierungen ideal.

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Du hast wie viele Kinder? Okay.
Die Kinder haben in der Regel was wenn sie vom Kinderarzt ein Antibiotikum kriegen.
Oh da hab ich wohl ein paar unschöne Erinnerungen hervorgebracht. Das war wirklich nicht meine Intention. Das ist immer schlimm, wenn Kinder schon in jungen Jahren gehäuft schwerere Infekte haben. Aber Gott sei dank verwächst sich das meist, wenn sie älter werden. Ich hoffe, dass ist so.
Aber interessanterweise ging es ja gar nicht um solche Situationen, denn da muss man ja auch bei der Verordnung nicht mit den Augen rollen. Ich sprach ja im Post davor davon, dass es spezielle Situationen gibt, die das durchaus rechtfertigt, ein Bedarfsmedikament aus der Gruppe Antibiotika oder Opiat zu haben.
- Fahren Familien mit Kindern in Gebiete schlechter medizinischer Versorgung und die Kinder haben Risiken wiederkehrender starker Pneumonien ähnlichen Erregerspektrums - natürlich kann ein Hausarzt die Verordnung rechtfertigen. Das gehört dann schon fast zur Bedarfsmedikation.
- Hat man einen alten krebskranken Mann unter Chemotherapie - natürlich kriegt er dann vielleicht je nach Situation auch ein Antibiotikum in die Bedarfsmedikation, denn er weiß, wenn er Fieber bekommt, ist es höchstwahrscheinlich Fieber in der Neutropenie und er stirbt ohne antibiotische Therapie sehr schnell dran.
- Malariamedikamente nehmen zur Chemoprophylaxe oder HIV PREP bei Risikogruppen, es gibt schon einige Situationenn prophylaktischer antimikrobieller Therapie
- Soldaten bekommen Morphin-Pens mit, wenn sie in den Kampfeinsatz gehen. In einem Krieg wie in der Ukraine kommen die wenigsten unverletzt zurück. Die meisten werden getroffen von Mine, Steilfeuer, Drohne oder Kugel unnd kommen mindestens 48h nicht aus ihrem Loch raus in qualifizierte Versorgung, wenn sie dann noch leben. Die werden da nur von Kameraden betreut, die in nach Schulungen teilweise ärztliche Aufgaben übernehmen, der Notfallsanitäter ist da hohes Gut und macht intensivverlegungen und der Arzt, der steht nur noch in der Damage contnrol Chirurgie, selbst der Nicht-Chirurg. Das Risiko von Missbrauch ist daher in der Abwägung nicht so schlimm. Kann man das in der speziellen Situation rechtfertigen. Ich denke schon.
Sollte man jetzt Breitspektrumantibiotika und Opiate zur Vorbereitung großzügiger an die Bevölkerung verteilen. Auf keinen Fall. Denn hier überwiegen die Risiken nun mal den Nutzen, auch wenn man befürchtet, dass es schlimme Szenarien geben könnte, wo die Versorgung doch mal nicht funktioniert.
Zugegebenerweise hab ich das ein bisschen schnippisch Formuliert, aber Antibiotikatherapie ist nicht leicht, auch wenn man dies vielleicht in Teilen ins Gefühl bekommt.
- Man ist im Bug out und versucht zu fliehen, hat ne verschmutze Wunde und nutzt sein breit wirkendes Ciprofloxacin, wo man es doch schon mal dabei hat. Keine 2 Tage später Tritt man auf einen Stein und die Achillessehne ist hin. Was der Prepper nicht weiß... Grund ist wahrscheinlich das Antibiotikum, was er sich eingeworfen hat. Was er weiß ist, dass die Flucht jetzt zuende ist.
Was tatsächlich jeder tun kann, ist sein Tetanusschutz aktuell halten, mindestens alle 10 Jahre. Jeder mit weniger als 3 Jahren gültigkeit bekommt prinzipiell ne Dosis bei verschmutzter Wunde in den Arm.
Zitatvöllig realitätsfern mit seinem Studtenwissen glänzen
Och das ist länger her mit dem Studium, inzwischen zählt da eher das praktische Wissen. Im Studium kann man ja häufig von selten nicht unterscheiden, wenn man die Inhalte in büchern liest.
ZitatAber weisst du was, dass gute ist, es legt sich mit den Jahren, wächst sich mit jedem Kind mehr raus
Och da bin ich gut aufgestellt. Trotzdem bin ich da sehr kritisch in der Abwägung wann Vorhalten von Medikamenten sinnvoll ist und wann vielleicht sogar eine tatsächliche Indikation vorliegt, eine Therapie zu beginnen.
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Ist ja nicht nur die Gesetzeslage. Antibiotika sind ja auch fachlich ein sehr komplexes Thema. Welches Substanzen soll man mitnehmen und vorhalten? Welche erreger will man abdecken?
Gram pos.? Methicillinresistenz?
Intrazelluläre Erreger?
Gram neg? Anaerobier? Pseudomonaswirksam?
HWZ? Orale Bioverfügbarkeit? Nebenwirkungen? Das kann man nicht alles in der Hausapotheke vereinen.
Je breiter ein Antibiotikum wirkt, umso schlechter ist es wirksam. Manche töten die Erreger, manche hemmen nur das wachstum. Wann entscheidet man, dass es nicht die richtige Substanz ist und man ein Präparatwechsel macht?
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Da muss man aber schon wirklich spezielle Ärzte haben.
Indikationsloses Verordnen von Antibiotika ist aufgrund der Resistenzlage der Bakterien nicht sinnvoll und Indikationsloses Verordnen von Opiaten unter Umständen nach BTM Gesetz strafbar. Tillidin und Tramdol sind auch schon spannend aufgrund des doch erheblichen Nebenwirkungsprofils, auch wenn nur in manchen Formulierungen BTM Rezeptpflichtig. Selbst als Prepper sehe ich da wenig Sinn solche Medikamente zu bevorraten.
Allein schon die kalkulierte Wahl des richtigen Antibiotikums zu den möglichen Erregerstämmen und das Entscheiden für einen Therapiebeginn ist auch für belesene Laien nicht geboten, wenn keine speziellen Situationen vorliegen. (z.B. Krebskrank unter Chemo mit Bedarfsantibiotikum in der Dauermedikation).
Rein rechtlich ist man beim Verordnen oder weiterreichen eines Medikamentes als Laie für einen andere Laien (z.B. Nimm mal dieses Antibiotikum) u.U. im strafrechtlich relevanten Bereich und haftet u.U. für Schäden des Anderen.
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Mit Loperamid muss man vorsichtig sein. Es hemmt im Prinzip einfach nur die Darmtätigkeit und stoppt dadurch die Ausscheidung beim Durchfall. Mehr macht es nicht. Je nach Durchfallerkrankung ist es aber unter Umständen notwendig, den Grund des Durchfalls auszuscheiden. Alternativ kann man auch Aktivkohle Tabletten versuchen.
Aciclovir creme für Menschen mit herpes Infektion hat nur einen eher sehr begrenzten Nutzen, sollte nur in der Bläschenphase des Lippenherpes angewandt werden und muss aufgrund der kurzen Halbwertszeiten für eine sinnvolle Wirkung 5xtgl alle 4-5h angewendet werden. Das ist gerade nachts nervig. Das gilt aber genauso für die Tablettenform, die aber deutlich besser wirksam ist.
Der Rest ist ganz gut, man kann das ggf. noch mit nem Hustenlöser auf Efeu Basis oder ACC reinpacken, vielleicht Halslutschtbl. und Vomex gegen die Übelkeit ergänzen.
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Eine wichtige Aufgabe beim Prepper finde ich die planungsbasierte Vorbereitung. Wenn man Szenarien gut plant, hat man sich viel Zeit erkauft, erstmal Automatismen abzuspulen. Damit das funktioniert finde ich es sehr wichtig gut informiert zu sein und Ereignisse vor anderen Menschen kommen zu sehen. So hat man mehr Zeit letzte Vorbereitungen zu treffen.
Wenn man die Nachrichtenlage gut studiert hat, sollte man „Covid plötzlich in Europa“, dem Ukrainekrieg, dem Irankrieg, aber auch vielen Extremwetterereignissen und anderen Vorkommnissen unüberrascht mit viel Vorlaufzeit begegnet sein.
Damit das für mich klappt, lese ich Nachrichten quer, öffentlich Rechtliche und Private und habe einige Apps die mich Warnen und Information liefern. Aber ich hab auch andere Quellen und eine möchte ich heute vorstellen.
Konstantin Flemig ist ein Journalist und Kriegsreporter und liefert mit sauber recherchierter und unaufgeregter Berichterstattung hochwertige Beiträge zu Konflikten der Welt, manchmal auch persönlich vor Ort und betreibt einen aus meiner Sicht wertvollen YouTube Kanal. Vieles hat dann eine unmittelbare oder mittelbare Relevanz für uns Prepper.
Das folgende Video halte ich für besonders relevant.
Greift Russland BALD die NATO an? Neue bedrohliche AnzeichenWie objektiv sind Nachrichten? Checkt es selbst auf https://ground.news/flemig Mit meinem Link gibt’s 40 % Rabatt auf das Vantage-Abo (unbegrenzter Zugang)!m.youtube.comDa mir die für Europa sicherheitsrelevanten Ereignisse in letzter Zeit sehr gehäuft vorkamen, hab ich zufällig vor einigen Wochen eine private kleine Studie gemacht, um meinen subjektiven Eindruck zu verifizieren und alles gesammelt, was ich aus den Medien rausziehen konnte. Für nahezu alle im Video beschriebenen Ereignisse habe ich eigene Quellen, insofern konnte ich mich zufällig selbst von der guten Recherche überzeugen.
Vielleicht ist sein YouTube Kanal für den einen oder anderen hier auch interessant und hilfreich.
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Ich les da ja irgendwie hier im Forum eine ganze Menge davon und fand das hoffentlich den richtigen Bereich des Forums dafür. Taugt das Ding irgendwas? Hat das mal wer getestet. Mal so der Vergleich zum behördlichen pyrotechnischen Blendmittel:
Pyrotechnischer Flashbang:
Lautstärke: 180db, damit nah an der Grenze, was der Körper überhaupt aushalten kann. Macht sicherlich neben vorübergehenden bis bleibenden Hörschäden massive Gleichgewichtsstörungen
Helligkeit: 6 bis 8 Mio Candela, in Lumen gemessen unklar, aber sicher jenseits der 100.000, wird sicher Sehstörungen machen.
Elektronischer Irritationskörper:
Lautstärke: 130db, unangenehm laut bis leicht schmerzhaft, kurzfristige Einwirkung kann bleibende Innenohrschäden machen, aber ich glaube keine Handlungsunfähigkeit. Irritiert ist man wahrscheinlich wirklich^^ Gute Alarmanlage. Auch der Schuss oder der startende kampfjet machen einen ohne Gehörschutz nicht handlungsunfähig
Helligkeit:
1225 candela und 11.000 Lumen, gutes potential vorübergehender Blendung -wenn man direkt reinschaut.
Das ding ist in geschlossenen Raumen sicher für den Anwender ähnlich blöd. Ist die frage, ob das besser als nichts wirklich die ausreichende gewünschte Wirkung ist für das geld. Und die Wirkung ist sicher sehr begrenzt, gerade wenn es nicht voll dunkel ist.
Für die behörden ist das sicher eher das ungefährlich Übungsmaterial für Trainings.
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Danke. Bin am Lampen guggen. Hab ja erst… 14?!? 😂
Hab 3. Ich kann die Nextorch Serie Ta 30 D max für Zuhause und zum mitnehmen für größeres Sicherheitsbedürfnis und die Ta 21 (im EDC) sehr empfehlen. Weiterhin steht die nextorch estar als Kopflampe auf meiner Wunschliste.