Abgesehen von Handy, Haustürschlüssel und Geldbeutel? ;D von meinem First-Line EDC ist eigentlich alles in Regelmäßiger Nutzung, in der Reihenfolge vermutlich Taschenlampe, Taschenmesser und dann Feuerzeug. Selbst das Notfallgeld musste schon ein zweimal angekratzt werden. Nur die Signalpfeife musste ich zum Glück noch nicht einsetzen...
Beiträge von irgendwieanders
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Ich hab das Victorinox Outrider immer am Mann. Va der lange Philiips - Schraubendreher ist Bombe, ich weiß gar nicht, wie oft ich den schon benutzt habe. Früher hatte ich noch das Leatherman Surge, aber das war mir auf Dauer zu schwer - wohnt jetzt im Rucksack, wenn ich mal ne Zange oder die Bits brauche...
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Ich habe seit letztem Jahr auch einen 2kg Feuerlöscher an Bord - seit aufm Festival im Nachbarcamp fast ein Wohnwagen abgebrannt ist und (außer von unserem Camp-Papa) natürlich weit und breit kein Feuerlöscher greifbar war. Ansonsten (außer dem Üblichen) noch eine Dose Notfall-Energy, falls man auf Langstrecke doch müde wird und der nächste Rastplatz noch weit ist - autonomes fahren und so :D Min 1,5l Wasser sind idR eh immer dabei wo ich mich hinbegebe. Vollwertiges Ersatzrad und so eine Starthilfe-Powerbank werden irgendwann folgen, aktuell hab ich nur so ein Pannenkit. Ansonsten wird bei Bedarf v.A. Winter noch eine Decke und ggfs Klappspaten (wenn mit Schnee zu rechnen ist) ergänzt. Für Reservekanister habe ich persönlich keinen Bedarf, ich versuche nie unter einen halben Tank zu kommen und für meine alltäglichen Strecken reicht das alle mal aus..
Perspektivisch will ich mir noch einen GHB / "spontanes Wochenende ausßer Haus" Rucksack fürs KfZ packen...
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Soo ich hab mir den Beitrag mal angehört - hier meine kurze Zusammenfassung:
Im vorliegenden Tondokument beschreibt der Autor seine perönlichen Erfahrungen, die er gesammelt hat, beim Versuch in seinem Dorf eine gemeinsame, nachbarschaftliche Krisenvorbereitung aufzubauen. Motiviert vA durch die Ängste vor zunehmenden Naturkatastrophen im Rahmen des Klimawandels. Dabei orientiert er sich besonders am Modell Schwedens, wo es scheinbar eine breite(re) Bewegung des "solidarischen Preppens" gibt.
Dabei sucht er den (oftmals erstmaligen) Kontakt zu seinen Nachbarn, kommt mit ihnen ins Gespräch und versucht deren Einstellung zu Krisenszenarien und Vorbereitung zu ergründen und sie von seiner Idee zu überzeugen.
Die Reaktionen sind dabei ganz unterschiedlich. Von (sinngemäß): "ein bisschen mehr könnte man schon machen" über "damit will ich mich nicht beschäftigen, da bekomme ich nur schlechte Laune" bis "den Leitfaden des BBK habe ich umgesetzt".
Auch sucht er den Kontakt zu den "offiziellen Stellen" - in diesem Fall der FFW des Dorfes.
Zu letzt wird auch eine "Notfallübung" (Backen ohne Strom) mit Interessierten Nachbarn und einem Gastredner - welcher ebenfalls persönliche Bezüge zur schwedischen Community hat, und auch etwas auf die Situation in Schweden eingeht - durchgeführt.
Meine Einschätzung:
Es trifft nicht unbedingt dass, was ich erwartet habe. Aber das liegt eher an meiner Erwartungshaltung. Man bekommt hier keine Anleitung um ein Preppernetzwerk aufzubauen eher den perönlichen Erfahrungsbericht eines Versuches. Das ganze in einer aus meiner Sicht ruhigen, angenehmen und größtenteils wertungsfreien Machart. (An zwei o drei Stellen schwingt schon eine subjektive Wertung in den Äußerungen mit)
Ich persönlich fand besonders die Unterschiedlichen Einstellungen und wie sich diese (teilweise) verändern interessant. Ein Beispiel, womit man rechnen KÖNNTE wenn man versucht, Krisenvorsorge gemeinschaftlich zu organisieren.
Wenn man die knappe Stunde übrig hat, kann man es sich mMn ruhig mal anhören.
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Zur Info: Heute (16.01.2026) Abend um 20:05 Uhr kommt auf dem Deutschlandfunk ein Feature zur Krisenvorsorge in der Gruppe.
Titel "Solidarisch preppen - Wie man Nachbarn zu Katastrophenhelfern macht"
Ist auch in der Mediathek verfügbar: https://www.hoerspielundfeatur…idarisch-preppen-100.html
Vielleicht ist es ja für jemanden Interessant. Ich werde mal reinhören, ggfs kann man sich hier ja darüber austauschen.
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Ich kann hier nur meine Erfahrung zum ROCAM bzw. vermutlich auch CR1009 (da optisch identisch) teilen. Und würde es NICHT empfehlen, zumindest wenn man es auch im BugOut benutzen möchte.
Mit dem Empfang war ich soweit zu frieden, hab meist DAB genutzt, da besseres Signal, aber UKW Empfang ist ja auch möglich. Im Stationären gebrauch soweit auch alles gut.
Bis ich es mal mit nach draußen genommen habe. Im Rucksack ist irgendwann die Taschenlampe angegangen und hat den Akku leer gesaugt. Das habe ich natürlich erst am Abend im Camp festgestellt. Mal kurz gekurbelt und tatsächlich konnte ich für ein paar Minuten was hören. Am nächsten Morgen war das Ding dann tot. Kurbeln, Batterien, laden an der Steckdose - nichts hat geholfen, keine Lade-LED ging an, einfach hin. Ich hab es sogar mal aufgeschraubt und wie ein Schwei ins Uhrwerk geguckt. Von Elektronik Hardware (auf Leiterplatten) habe ich keine Ahnung, aber es waren alle Kabel noch an ort und Stelle und nichts offensichtlich durchgebrannt o.Ä. ...
Letztendlich ist es im Elektroschrott gelandet - ärgerlich.
Ich habe für mich daraus gelernt, dass ich wohl in Zukunft darauf achte, dass die Dinger auch eine Tastensperre o.Ä. haben, denn normal ausschalten (es war nicht im StandBy) scheint - im Rucksack ohne Extra Tasche o. Hardcase - nicht zu reichen. (und es war ganz oben eingepackt)...
Aktuell habe ich dieses ins Auge gefasst, das scheint man ja komplett stillegen zu können: https://www.ebay.de/itm/376143546650
Aber der Tipp mit AliExpress ist gut, da werde ich mich auch nochmal umsehen. Wenn man sich schon Elektroschrott kauft, kann man das auch ohne Marge für Zwischenhändler machen, dann ärgert man sich nicht ganz so sehr.
Ich wäre ja auch durchaus bereit mehr Geld für ein Qualitätsprodukt auszugeben - aber ich habe den Eindruck dass "teurer ist besser" für diese Produktkategorie nicht passt...