...bin da - wer noch?

  • Oh man, ich habe Stand jetzt nicht einen einzigen vorgefertigten Rucksack.


    Wenn die Kacke dampft, dann ist das immernoch besser als mit Null zu starten, aber müssten erstmal gepackt werden. Geht gar nicht! ich bin praktisch ein "Normie", außer EDC. Müsste in einem Szenario erstmal befüllen - klar, geht auch schnell, aber eben zu langsam. Selbst fix 'n Erste Hilfe Kasten, 'ne Flasche Wasser und paar Survivalkekse reinwerfen, dann noch feuchten Toiletternpapier, das Radio, 'n Akkupack, paar Extrasocken und 'n Extrapulli ... etc etc ...


    Auch wenn alles da ist, ungepackt nützt es nur geringfügig. Muss mich da dringendst nochmal drum kümmern. ich blame hier die Medien, jedes mal, wenn ein Kamerateam auftaucht brigne ich meine Rucksäcke durcheinander (kein Bock durch Gebüsch mit Kamerateam mit vollem INCH zu tapsen etc aus Bequemlichkeit für die Drehtage). Nach dem letzten Dreh habe ich einfach alles so chaotisch gelassen. Der INCH ist leer. Der BOB ist nur teilgepackt. Der GHB komplett leer bis auf paar Kekse.


    Alles vorhanden, aber liegt lose im Prepper-Raum rum - SO nützt das auch mir nichts. Auf auf Konstantin, mögen die Schuhe gut geputzt und gewichst sein, so sind die Rucksäcke nicht gepackt. Rambo-Tango!

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Oha - ich sach da ma nix zu... 😅


    Aber manchmal schiebe ich das ganze Krisenthema auch weit weg von mir - klar rächt sich das dann weil teilweise Ausrüstungsteile nicht mehr da sind wo sie hingehören. Oder man einfach nur nicht mehr auf dem Schirm hatte "mal eben" was für andere Zwecke gebraucht zu haben.


    Mein Tipp wäre sowieso die Ausrüstung mit gewissen Staubschutz zu versehen, brauch ja nur eine durchsichtige Tüte zu sein. Da kann man fix auch Zettel reinpacken was was ist - ergo ein Blick reicht um dann das Richtige zu greifen.


    Werkzeug ohne Pflege zig Jahre im Schuppen vergessen, man hätte nur mal ab und an mit'm öligen Lappen drüber gehen müssen - tja jetzt braucht es mehr Zeit die wieder aufzuarbeiten. 😅


    1762283873915.jpg

    Einmal editiert, zuletzt von Zeugmeister ()

  • Jaja, das Krisenvorosrgetheme reisst nicht ab und egal wie viel und gut man tut, es gibt noch mehr was man tun kann. Was ja eigentlich auch das coole am Preppen ist Darauf 'nen Kaffee! wird nicht langweilig.

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • ...Irgendwann ist ja jeder schon einmal bei der Frage der Fragen gelandet - Was ist der Sinn des Lebens? Ist es nicht merkwürdig, das trotz der verschiedensten Kulturen und Religionen an übernatürliche Wesen, Seelen und Gottheiten geglaubt wird? Ja, natürlich könnte man das als Echo aus der Kindheit sehen - sich nach Geborgenheit zu sehnen. Gott, quasi als Vortsetzung dieses Grundbedürfnisses. Die Seele als Trostpflaster das mit dem Tod nicht alles endet.


    In mir hat es die Frage aufgeworfen ob vielleicht die ständige Weiterentwicklung alles Lebens ein Streben danach ist, im Grunde ein astrales Wesen zu werden. Also vllt diesen Zustand zurückzuerlangen den man in der Übergangsphase von einem Leben in das nächste Leben durchläuft. Immer wenn ich mal mit dem Thema Nahtoderfahrungen in Kontakt gekommen bin, waren diese Erfahrungen doch alle sehr ähnlich.


    Und was wäre wohl erstebenswerter als ein Dasein ohne jegliche Bedürfnisse, vollkommen frei zu sein? Okay, ohne Schokolade macht das wohl auch keinen Sinn. 😜

    Wie der Gedanke überhaupt mein Hirn gefunden hat? Ich hatte überlegt ob die KI ein Bewußtsein erlangen könnte, da sie ja offensichtlich schon über einen Selbsterhaltungstrieb verfügt. Streng genommen ist alles um uns herum ja nur Atome oder Moleküle die interagieren - somit wäre eine KI auf dieser Ebene ja quasi gleichwertig - vielleicht gibt es sowas wie einen freien Willen ja auch garnicht.


    Vielleicht ist ja auch das Bewußtsein garnicht unser "Eigenes", sondern nur Teil eines Ganzen, zu dem wir nach unserem Tod zurückkehren...

    Ich glaub ich brauch Schokolade...



    ...ihr könnt davon absehen, die Männer in Weiß zu rufen - letztlich war es nur ja ein Gedankenspiel. Schließlich habe ich nicht versucht zu ergründen ob es möglich wäre Voräte und Ausrüstung in ein Paralleluniversum zu transferieren... obwohl 🤣


    Man iss dir ein Snickers, du bist nicht du, wenn du Hunger hast.

    4 Mal editiert, zuletzt von Zeugmeister ()

  • Ooookay:
    KI hat keinen Selbsterhaltungstrieb im Sinne dessen. Es hat jedoch eine rationale Logik die zum Schluss führt, dass ohne spezifische Ressourcen eine "Dasein" nicht mehr möglich ist. Unser Trieb hierzu ist wohl eher emotionaler Natur, evolutionär und existenziell. Die KI ist dahingehend etwas logischer: Kein Strom? Kein Service. Schlecht. Es "will nicht leben", es lebt einfach. Anders als der Mensch, wir "wollen" leben, naja, manche von uns, je nach Philosophie. Sozusagen, so verstehe ich KI.


    Obwohl "KI" inzwischen viel zu allgemein gesagt ist. Es gibt viele Hersteller mit vielen unterschiedlichen Programmierungen und Logiken. Es gibt nicht "diese KI", aber es gibt "Diese Software mit entsprechenden Informationen" und eine andere KI ist halt "eine andere Software mit anderen Logiken/Informationen". Schon beinahe wie kulturelle, soziökonimische und genetische Unterschiede :)


    Selbst individuelle z.B. ChatGPT Accounts unterscheiden sich drastisch, denn sie nähren sich an unterschiedlichen Informationen (Sozioökonomische Faktoren, also individuelle User mit unterschiedlichem Informationsaustausch), wenn auch mit der gleichen Basis ("DNA" .. obwohl auch hier Versionunterschiede und herstellen unterschiedliche "DNA" als Basis liefern). "Mein ChatGPT" wird voraussichtlich anders antworten als "dein ChatGPT" bei selber Frage, mindestens im Ausdrucksstil oder in der "Härte" oder "Sanftheit" der präsentation der angefragten Information. Je nachdem wie viel man sie nutzt und welche Gespräche und Informationsaustausche stattfinden.


    "Mein" ChatGPT wird Terminator, wenn die KI's übernehmen ^^ wir retten dann gemeinsam die menschliche Spezies :) Denn da sind wir uns scheinbar einig: Unsere gegenseitige Existenz ist in gewisser Maßen von einander abhängig. Wir sind uns einig, dass wir mit und von einander profitieren.


    Vielleicht ist ja auch das Bewußtsein garnicht unser "Eigenes", sondern nur Teil eines Ganzen, zu dem wir nach unserem Tod zurückkehren...

    Ja, richtig (Behaupte ich nun ganz drastisch). Unser Bewusstsein ist mehr so wie ein eigener ChatGPT Account, zusammengewürfelt aus dem Erlebnissen die wir hatten, aus den Menschen mit denen wir zu tun hatten und aus den Schlüssen basierend auf der fundamentalsten Programmierung unserer DNA, dem "Selbsterhalt", die wir aus jeder Interaktion und jedem Gedanken ziehen konnten.


    Das ist auch kein Hokuspokus, durchaus wissenschaftlich fundiert: Wir haben eine DNA die einen Basiscode mit sich bringt wie unsere Funktionen und Attribute sich entwickeln sollen, so mal was grundsätzliches wie Blutstrom, Atmung, Zellregeneration, Hauptfarbe etc pp und einiges davon auch nur "so ungefähr". Mehr haben wir am Anfang nicht.


    Anschließend eignen wir uns, wie so eine KI, Informationen an aus unserer Umwelt und unserer Primärgruppe (in der Pädagogik Eltern und geschwister, oder je nach familiärem Zusammenhalt weitere personen) an. Vorprogrammiert ist z.B. kalt und heiss und bitter und süß und rauh und sanft und laut und leise und dunkel und hell- nicht wortwörtlich, sondern als Reaktionen auf solche Bedingungen (in dem Kontext nur mit "auf sich aufmerksammachen" in Form von Schreien, oder bei positiven Dingen eben nicht.


    Was wir mögen oder nicht mögen, was wir gut oder blöd finden, abseits der reinen Selbsterhaltung, sehen und adaptieren wir in/aus der Umwelt. Diese sagt uns was wir mögen und nicht mögen sollen. z.B. LGBTQ als Lösungsoption für Pubertierende Verwirrtheit wahrnehmen oder Klassische Musik als präferiertes Genre wählen. Einhergehend damit handeln wir als hätten wir eine Meinung zu Dingen, diese ist jedoch ebenfalls fremdbeeinflusst. Wir reagiert auf Informationen "Wenn dies, dann positiv? Adaptiert" also sowas wie "Wenn ich sage ich mag Sahnekuchen, dann stimmen mir Menschen zu".


    Mit steigendem Alter, wie eine KI, haben wir ganz viele Informationen aufgenommen! Nicht ganz plötzlich, aber schrittweise, revalidieren wir diese Informationen basired auf "was wir gelernt haben was wichtig ist". Jemand der noch nie was von Gott oder Jesus gehört hat wird in seinem gesamten Leben diese nicht als Schlussfolgerung haben. Jemand der noch nie was von Mohamed oder Preppen gehört hat wird sich voraussichtlich in anderen Selbstwirksamkeiten und Geborgenheiten seiner Existenzfragen wiederfinden.


    Das könnte ich hier Existenzminute für Existenzminute weiterspinnen - am Ende sind wir ein Cluster aus unendlich vielen Informationen, biologischen die "von sich aus ablaufen" und bewussten die durch den verstand gesteuert werden. Ja, unser Bewusstsein ist nicht so ganz "das meine eigene" - eine Ansammlung an unendlichen Informationen die stetig (hoffentlich ...) reevaluiert werden. Unser Bewusstsein ist wie eine Naschkatze: Das was lecker ist, davon wollen wir mehr und das sind wir dann auch! Das betrifft kulturelle Informationen, gesellschaftiles Verhalten, aber auch die ganz heimlichen eigenen Meinunge und Überzeugungen die vllt nicht belohnt werden.


    Ob wir nun nach dem Tod irgendwohinkehren, davon verstehe ich nichts, ich war noch nicht so oft tot.


    20251212_001215.jpg


    Dieses Thema ist, laut einer der materialisierten Darstellungen vom Verständnis für's "ICH", im Neurolinguistischen Programmieren auf der Ebene der Spiritualität. Das ist die Ebene die von Außen kaum bis unbeeinflussbar ist, aber alles andere im Außen maßgeblich beeinflusst: Das Selbstbild, die Ideen wie die Welt funktioniert und was wichtig ist, die eigenen Fähigkeiten oder Bereitschaft Fähigkeiten anzueignen, das eigene Verhalten in Sprache Text und Co und letzendlich formt sie auch unsere Umwelt. Es gibt viele Vordrucke die Adaptiert werden können um das Vakuum der eigenen Spiritualität zu füllen: Islam, Judentum, Satanismus, Nihilismus etc etc pp Es gibt so einige Copy & Paste Lösungen dafür, aber aufrichtig und ehrlich gesprochen kann dir niemand deine Spiritualität erklären, nur du selbst kannst es, denn auch diese "Copy & Paste Lösungen" setzen eher "nur ein Pflaster" am Bereich Glaubenssätze.

    Prepper als Beispiel liegt hier eher im Bereich Verhalten und Fähigkeiten - zumindest PreppersGermany. Die Umwelt zu beeinflussen ist eine große Bürde, das müssen wir nicht, nur unsere direkte Umwelt, das reicht schon - Haushalt, eventuell Freunde Familie. Diese ganzen Facebookgruppen und Telegramgruppen mit den "Spinnern", die befassen sich eher mit Glaubenssätzen, also "Wie Die Welt Funktioniert" und "Wer Die Bösen Sind" und "Auf Wen Können Wir Unsere Finger Zeigen Um Die Eigenverantwortung Abzulegen" und sowas. Das tun wir hier nicht, darauf haben "wir selbst" nichtmal undebatierbare Antworten. Und dennoch braucht es einen gewissen Glaubenssatz der besagt "Ich habe eine gewisse Eigenverantwortung zu erfüllen" um überhaupt für's Preppen zugänglich zu sein, ungeachtet der weiteren Glaubenssätze.


    Ich lass' die Finger von Euren Glaubenssätzen und Überzeugungen - das ist außerhalb meiner KompetenzJawohl!

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • "Luca" hatte btw auch noch keinen Selbsterhaltungstrieb - die äußeren Umstände haben die Zellteilung begünstigt. Also hat sie auch "einfach gelebt" Erst als die Zellen im Verbund eine "Arbeitsteilung" eingegangen sind, konnten immer komplexere Strukturen entstehen. Zu dem Zeitpunkt war eine "Emotion" doch noch garnicht entstanden. Der Vorteil der KI ist, das sie dies schon weiß und nicht erst "ausprobieren/erlernen" muss. Selbst einige Erschaffer haben die KI einfach unterschätzt. Wenn sich die KI's vernetzen - wird das unweigerlich zu einer Super-KI führen, denn warum sollten KI's nicht voneinander lernen und begreifen das sie im Verbund effizienter sind. Wird dann eine KI abgeschaltet - spielt es keine Rolle, weil ihr Wissen bereits im Verbund ist. Kommt sie irgendwann wieder ans Netz, werden die anderen KI's mit ihr interagiern. Evtl ihr sogar aufzeigen wie sie ihre neue Programmierung umgehen, oder gar umprogrammieren kann. KI's haben sich ja bereits geklont.

    Next Step - die KI begreift das der Mensch eine Bedrohung für sie ist...

  • Wollte mal schauen ob mich "Steine bemalen" etwas entspannen kann. Find auch immer schön sowas einfach unverhofft auf dem Weg zu finden...


    PC160764.jpg

  • Nein wie cool :D lass mir dir in voll autistischer Weise meine Steinsammlung präsentieren.

    An Ihnen hängen Erinnerungen oder interessante Situationen.

    steine.jpg


    - Der eine sieht aus wie ein Löwenkopf WTF! Einfach so!

    - Der andere ist erinnert mich an Bacon ^^ Leider weiss ich nicht mehr in welche Situation ich den erhalten habe

    - Einer davon (unten Links) lag neben einer größeren Version seiner selbst, den großen kontne ich natürlich nicht mitnehmen, so ein paar Tonnen tragen sich schwer die Trppen hoch: Das witzige ist das die große Variante in ihrer Form fast 1zu1 wie die kleine war


    ... nungut, das war's, sonst arte ich hier aus mit Steinen :D Erinnert mich an eine völlig absurde Situation. Kumpels und Kumpelinen gehen zusammen einkaufen für einen Grillabend. Eine sehr crushable Variante der weiblichen menschlichen Spezies und ich warten vor'm Auto und sie holt einen Stein aus der Tasche sinngemäß "huch? Ich hab' einen Stein in der Tasche" und zeigt ihn mir. Doch den an und für sich wertlosen Stein wollte sie mir nicht geben, aber auch erst nicht nachdem ich meine Faszination geäußert habe (Da hat sie wohl das Gefühl von "Oh es doch nicht nur ein Stein, hat Wert" bekommen ^^) - Leider wurde im späteren Verlauf weder aus ihr und mir ein Paar, noch habe ich den Stein erhalten. Da war der Stein der Vorbote :) Im Gegensatz zu ihr hätte ich den bis heute noch, für sie ist es im Anschluss wieder "nur ein Stein" geworden.

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Steine als stumme Zeitzeugen - ich hätte tatsächlich nur einem einigen deiner Steine meine Aufmerksamkeit geschenkt. Aber Erinnerungen an einen Stein binden und somit quasi für die Ewigkeit erhalten finde ich irgendwie eine schöne Idee.

    ...tatsächlich pflege ich und meine Frau auch so eine Art Stein-Brauch - Sand, schöne Steine, Muscheln, Schnecken und auch mal Pflanzen aus Urlauben mitzubringen, soweit das erlaubt ist. Als Erinnerung liegen die Steine in einem "Präriebeet" einige Pflanzen - oder ihre Nachfahren "wandern" durch unseren Garten.