Beiträge von LoneWolfTactics

    Datenschutz ist eine Art der Krisenvorsorge. Aber ich möchte offen und ehrlich sein: Diese Warnung von jemandem, der sowohl mit Klarnamen und Adresse im Impressum steht, als auch sich verschiedensten Videoformaten zur Verfügung gestellt hat, entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wenn ich das so sagen darf, geschätzter Freund Konz! ;-)

    Dennoch: Inhaltlich richtig, absolut.

    Da fällt mir ein: gerade eben in meiner Anmeldung habe ich im Profil die Stadt angegeben, in der ich aktuell wohne. Ich überlege mir, ob das schon unklug war.

    Beim Arbeitgeber als Ersthelfer eintragen lassen ;)

    Genau das habe ich auch gemacht. Ich habe die Schulung gratis bekommen, bekam die zeit als Überstunden gut geschrieben und mein Chef war mir auch noch total dankbar weil sich sonst niemand dafür gemeldet hätte!


    Der Umgang mit einem Tourniquet wurde bei nahezu jedem Survivaltraining behandelt, das ich bisher besucht habe. Den sicherem Umgang kann man gut zuhause an sich selber üben. Ist kein Hexenwerk, wenn man sich an eine handvoll Regeln hält.

    Habe gestern mal wieder 2 35Liter Wasserkanister mit frischem Leitungswasser befüllt und meine Lebensmittelvorräte massiv aufgestockt. Außerdem vor ein paar Tagen einen neuen 5kg-Sack Reis (Langkornreis vom Asia- Supermarkt) geöffnet und gemerkt, dass diese Sorte der absolut beste Reis ist, den ich bisher gegessen habe. Merkzettel an mich: Die Tage einen neuen Sack von der Sorte kaufen.

    Bei mir sind die Touren auch weniger geworden. Habe auch aktuell niemanden der mitkommen würde.

    Finde es eigentlich schade, dass ein großer Teil der Prepper da keinen Bezug zu hat. Aus Krisenvorsorgesicht ist das Urban Exploring ein sehr nützliches Thema. Sowohl zum Training (man übt unauffällig und ungesehen auf ein Gelände zu kommen, bekommt ein Blick für günstig gelegene Einstiege, usw..) als auch zum Erkunden und Testen von potenziellen Schlafplätzen auf seiner Bug-Out-Route.

    Außerdem ist diese einmalige postapokalyptische Stimmung auf vielen LPs einfach nur schön.

    Ich habe auch einen rotierenden Vorrat aus dem ich jeden Tag esse. Bei nahezu jedem Griff in den Vorratsschrank halte ich Ausschau nach Artikeln die bald ablaufen und stelle sie in ein Fach in meiner Küche, aus dem ich vorrangig koche. Bisher ist nur sehr, sehr selten mal was von mir übersehen worden und mußte weggeworfen werden. Allerdings ist mein aktueller Vorrat auch tendenziell auf "nur" einen Monat ausgelegt. Das heißt also, er ist noch gut zu überschauen.

    Ich denke Du irrst Dich da, weil Du von einem Überfall von einer oder 2 Personen auf dein Zuhause ausgehst. Zeugen des Jugoslawienkrieges haben mehrfach von banden berichtet, die Häuser überfallen haben.


    Aber diese Diskussion führt zu nichts.

    Meiner persönlichen Meinung nach wäre so ein Gewehr besser als nichts. Mir wären aber 1000 Euro oder mehr viel zu viel für so eine halbherzige Lösung. Außerdem gehen diesen ganzen Modellen sehr schnell die Luft aus, so dass man entweder "stundenlang" mit einer Handpumpe aufpumpen muss oder wieder einen Kompressor anschließen kann. Beides kommt für mich zur Krisenvorsorge auch nicht in Frage, weil ich davon ausgehe, dass ich keinen Strom für einen Kompressor oder keine Zeit für die Handpumpenversion in so einer Situation haben werde. Deshalb kommen diese Sachen für mich persönlich nicht in Frage.