Die Folgen der anhaltenden Dürre in Deutschland haben die Ertäge insgesamt deutlich reduziert. Das Urteil der Medien ist hierzu gemischt:
Besonders über die Kartoffelernte ist in den letzten Tagen viel berichtet worden. Trotz ausreichendem Knollenansatz sind aufgrund der Dürre Größe und Ertrag deutlich reduziert. Der Kartoffelanbau wurde schon zur Saatzeit geplant aufgrund der guten Vorjahresernte um bis zu 11% zurückgefahren. Die Erträge seien teilweise 35% unter Vorjahresniveau gelegen.
Die Getreideernte ist mit 200.000 Tonnen oder 3,4% zurückgegangen. Besondere Rückgänge gabs beim Winterweizen mit 7,6% und dem Winterraps mit knapp 20%. Auch beim Mais ist mit Ertragseinbußen zu rechen.
Bei der Zwiebelernte ist das Größenwachstum gebremst worden.
Was könnte das konkret bedeuten:
Das Versorgungslage ist nicht gefährdet, aber die Industrie wird sicher an der Preisschraube drehen und insbesondere bei Tiefkühlprodukten weiter hinsichtlich Produktgröße und Füllmenge mogeln. Bisher hab ich bei frischen Kartoffeln und Mehl noch keine Preissteigerungen festgestellt und zuletzt aufgrund der frischen Ernte das ein oder andere Angebot gesehen und mitgenommen. Bei Tiefkühlprodukten wird dem Verbraucher schon seit Jahren aus meiner Sicht einiges zugemutet.
Was wäre meine Idee?
Die noch stabile Preissituation mit Angebot jetzt nutzen und vielleicht Kartoffelprodukte wie Pommes selbst herstellen und einfrieren oder das ein oder andere Glas Kartoffeln für den Winter einfrieren. Auch bei Mehl je nach Preislage jetzt nochmal für den Winter eindecken und bevorraten. Dann hat man die deutlich entspanntere Situation beim Beobachten und Sondieren der Preisentwicklung und der Überlegung, wann man solche Produkte wieder kaufen kann.
Quellenlage: (diverse Medienberichte, Auszug und Quellen der o.g. Zahlen)
Kartoffelernte 2026: Warum die Pommes dieses Jahr etwas kürzer ausfallen