Also ich finde das Outcome der genannten "Studie" (habe sie jedoch nicht selbst gelesen) peinlich.
Natürlich gibt es die Möglichkeit, dass es einen Werteshift gibt, sprich was heute billig zu kaufen ist und kaum jemand hat, später wenn das Szenario da ist wertvoll wird und man der Macker ist.
Ich meine damit die "mythologisierte Gegenzukunft" aus dieser "Studie".
Die "Studie" unterstellt damit, dass Prepper das Szenario haben wollen, ja sogar brauchen, damit sie nachher in der Gegenzukunft endlich der Held sein können, während alle anderen untergegangen sind.
Vielleicht gibt es solche Individuuen ja tatsächlich, ich weiß es nicht.
Diejenigen mit denen ich in Kontakt stehe, sehen das Prepping eher als Versicherung. Die investierten Ressourcen Zeit und Geld sind halt Versicherungsprämie und wenn nichts passiert, ist wie bei der Hausrat- oder KFZ-Versicherung: die investierten Ressourcen weg.
Die Mär, nach einem Doomsday wird ein niemand zu einem jemand scheitert alleinge bereits aufgrund der Frage "Was ist ein Held ohne jemandem der Anerkennung gibt?"
Wenn das Leben nach einem SHTF so richtig scheisse wird dann ist man der Held dieser Jauchegrube?
Diese Gedanken sind der Grund wieso ich diese "Studie" halt peinlich finde, weil sie das Thema nur aus augenscheinlich ausgewählten Blickwinkeln beleuchtet (vorbehaltlich in der "Studie" stehts anders drin).