"Die Deutsche Wirtschaft hat selbst Schuld" - aber WER? Wer ist diese "Deutsche Wirtschaft"? Einzelne Unternehmer die Unternehmen gegründet haben mit wirtschaftlicher Gewinnabsicht und diese Gewinne fahren sie auch ein. Dass dabei das Wohl der Bevölkerung oder die Stabilität anderer Unternehmer gewährleistet werden sollte für die nächsten Jahrzehnte, davon steht nichts in den Papieren zum Gründen eines Unternehmens.
Natürlich ist hier ein Fingerpointing nur schwer zu realisieren, wir sind die drittgrößte Witschaftsmacht. Für mich haben die geldgierigen Manager allgemein den Buhmann, seit dem man hergegangen ist und sich an den amerikanischen Managern gemessen hat. Gewinnziele sind mittlerweile so pervers ausformuliert das es dem Unternehmen schlecht geht - die Manager aber trotz allem ihre Ziele erreicht haben und eine fette Gewinnabschöpfung vornehmen. Das kann nicht gesund sein.
Vorallem ist es deswegen nicht gesund, weil vielfach unsere mittelständischen Unternehmen die Suppe auslöffeln dürfen - sei es als Zulieferfirmen der Automobilbranche. Oder die Firmen, denen die amerikanischen Strafzölle das Leben schwer machen.
Schau ich weiter in die Runde, wer den Schwarzen Peter hat - ist unsere Politik dran. Es kann nicht in Ordnung sein übelst zu verkacken und dafür nicht zur Rechenschaft gezogen zu werden - ganz egal ob Maut oder Masken. Richtig abgewatscht wird doch da niemand. Steuergelder sollten für mein Dafürhalten auch wieder in die Deutsche Wirtschaft gesteckt werden und nicht ins Ausland abfliessen. Hier würde mir auch sofort die Corona-Krise einfallen. Hier wurden Versprechungen gemacht, Firmen haben hier Geld in Gebäude/Maschinen für die Maskenproduktion gesteckt. Und dann geht der Staat her und kauft im Ausland, wenn ich mich recht entsinne sogar am Ende teurer.
Klar drehen wir uns am Ende im Kreis, weil wir nichts ändern.
Auch wenn es bei mir so aussehen mag, das ich mein Geld in China lasse, täuscht das gewaltig. Sehr viele meiner Anschaffungen mache ich auch über Kleinanzeigen und eBay. Ist ja nicht so, das die Gen X nichts mit Nachhaltigkeit am Hut hat.