Drei legale Verteidungsmöglichkeiten

So verpönt das Thema auch ist, wenn wir an extreme Notsituation denken, dann kommt man nicht daran vorbei sich zu überlegen wie man sich verteidigen kann gegen Agreifer und potentielle Bedrohungen. Schusswaffen sind die sicherste Möglichkeit, da sie auf lange Entfernungen verheerenden Schaden anrichten und eine starke Mannstoppwirkung haben, doch da die Regullierungen diesbezüglich sehr strikt sind, verständlicherweise, gibt es eine Menge unterschiedlicher mehr oder weniger wirksamer Gegenstände zur Selbstverteidigung.

1. Tierabwehrspray

Ein Spray gefüllt mit einer chemischen Mischung die bei Kontakt mit Schleimhäuten extreme Reizungen auslöst ist eine effiziente, günstige und leicht zu bedienende Möglichkeit um auf einige Meter eine effektive Mannstoppwirkung auszulösen. Die Vorteile liegen ganz klar auf der Hand: Kleines Packmaß, einfach zu bedienen selbst für Laien, Anwendung auf einige Meter Entfernung, nicht tödlich und in jedem Waffenladen, teilweise sogar als Aktion in sonstigen Märkten, zu erhalten.


Der Effekt eines Pfeffersprays liegt in der zeitweisen Außergefechtsetzung des Angreifers indem Schleimhäute und Atemwege gereizt werden. Je nach Intesität des chemischen Gemischs kann es zu starkem sichtbehindertem Tränenfluss, Reizhusten, Brennen der Haut und Schleimhäute, Einschränkung des Sichtfeldes und Übelkeit führen.


Hierbei gilt es jedoch einiges zu beachten, denn wählt man ein Spray mit einem nebligen Sprühstrahl, so kann sich das Gemischt leicht gegen den Nutzer richten bei ungünstigem Wind. Wir empfehlen daher ein Tierabwehrspray das als Gel austritt, der Gelstrahl haftet deutliche stärker am Material und ist nicht besonders windempfindlich. Wobei auch das einen Nachteil mit sich bringt, da die Sprühwinkel nicht besonders weit ist, gilt es präszie zu sein. Das sollte man hiermit einie male üben bevor das Gelspray zur Anwednung kommt. Zum Glück kommt man bei günstigen Alternativen mit 10 Euro je Spraydose aus, sodass man eine zum Üben nutzen kann und eine oder mehrere für den Ernstfall.


Rechtlich darf ein Tierabwehrspray aka Pfefferspray nicht gegen Menschen angewandt werden und Ihr benötigt ein berechtigtes Interesse zum Tragen. Falls also jemand fragt, dann tragt Ihr das Spray nicht zur Selbstverteidigung gegen menschliche Angreifer, sondern für den Weg durch den Wald wärend der Brunftszeit oder habt Erfahrung mit Angriffen von Hunden. In einer reellen Verteidigungssituation werdet Ihr jedoch nicht dafür belangt ein Pfefferspray gegen einen menschen eingesetzt zu haben, wenn es dem Erhalt Eures physischen WOhlergehend dient.

2. Klappmesser und feststehende Messer

Es gibt kaum etwas verheerendes als ein Messeranrgiff. Ein Handgriff reicht um ein Leben zu beenden oder für immer zu erschweren. Gerade wegen dieser Gefahr empfehlen wir Messer nur für Menschen mit Erfahrung in der Handhabung.Ein Messer kann schnell in die Hände des Angreifers gelangen und man befindet sich in einer noch schlechteren Situation als vorher. Dennoch ist und bleibt das Messer eines der Urwerkzeuge und Waffen aufgrund der Effizient und der immensen Mannstoppwirkung. Beachte hierbei jedoch, dass die gesetzlichen Regelungen auch hier, wie so oft verständlich, sehr strikt sind. Um diese Info prägnant und essenziell zu halten, gehen wir nur auf die Führung ein, also das Beisichtragen außerhalb des eigenen Wohnraums.


Hiermit fahrt Ihr sicher: Klappmesser die einhändig geöffnet werden können oder Springmesser länger als 8,5cm Klingenlänge aufweisen unterliegen einem strikten Führungsverbot. Feststehende Messer mit einer Klingenlänge über 12 cm unterliegen ebenfalls einem Führungsverbot. Fällt Euer Messer nicht in diese Bereiche, dann habt Ihr ein Recht Euer Messer außerhalb von öffentlichen Veranstaltungen und außerhalb zu führen . Es gibt hierbei zwar Ausnahmen, zu welchen wir jedoch bei gegebener Zeit einen ausführlichen Artikel schreiben werden

3. Kubotan

In der Prepperszene ist das Kubotan als tactical Pen bekannt, Ein Stift, meist Kugelschreiber, in einem Metallmantel mit Glasbrecherspitze kann eine starke Waffe sein auf kurzer Distanz, wenn dies auch Nahkampferfahrung benötigt. Ein Faustschlag mit einem Kubotan in der Hand ist deutlich stärker durch die stabilisierung der Faust. Zu sätzlich bewirkt das Kubotan bei einem Hieb starke punktuelle Schäden. Doch auch hier gilt ähnliches wie bei einem Messer: Solltest du keine Erfahrung im Nahkampf haben, so verzichte auf das Kubotan, denn wenn es in die Hand deines Angreifers geröt, dann ist es eine Bedrohung für dich selbst. Der Vorteil hierbei ist jedoch ganz klar, von einem Kugelschreiber erwartet meinen Einsatz als Waffe, demnach hat man den Überraschungsvorteil auf der eigenen Seite.



[BILDQUELLE: https://stocksnap.io/author/8213]

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