Wasser: Die Quelle des Lebens

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Konz
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Wasser: Die Quelle des Lebens

von Konz am 04.03.2016 08:55

Moin moin,

wie sorgt Ihr beim Thema Wasser vor?

Ich selbst habe einige 5L Flaschen gelagert und für Unterwegs den Sawyer Filter.

"Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung."

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Carlos

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Re: Wasser: Die Quelle des Lebens

von Carlos am 04.03.2016 16:58

Ich auch ,hab ebenfalls nur wasser in flaschen die im toationsverfahren aufgebraucht werden , sofern die kacke richtig am damofen ist kann man noch fix die badewanne fullen . Ausserdem sind in unmittelbarer nahe genugend "saubere" fließende gewässer ^^

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Konz
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Re: Wasser: Die Quelle des Lebens

von Konz am 05.03.2016 09:23

Ich bin tatsächlich an überlegen den WasserVORRAT zu vergrößern.
Was bringt es Nahrung für 3 Monate zu haben, wenn man verdurstet.

Je nach Szenario: Kann auch sein, dass du keine Zeit hast um die Wanne zu füllen, weil du gerade auf Arbeit bist oder anderweitig unterwegs.

"Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung."

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Carlos

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Re: Wasser: Die Quelle des Lebens

von Carlos am 05.03.2016 21:33

Naja nahrung etc, hab ich auch nur für nen monat ,eventuell n bisl länger ,und wasser ebenfalls. Ist natürlich richtig das man sich nicht drauf verlassen kann immer zu hause zu sein wenn etwas aufzieht ^^

Denke jedoch das ich ganz gut klar komme ,dank der natur hier in unmittelbarer nähe :) 

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Konz
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Re: Wasser: Die Quelle des Lebens

von Konz am 13.03.2016 10:21

"Ich bin Prepper um nicht Bushcrafter sein zu müssen."

Bin gerne draußen unterwegs, wenn Zeit ist auch mit den Elbpiraten, doch überwiegend Bushcrafting Skills anzueignen bringt für alltägliche Krisen nichts. Die erlebe ich regelmäßig. Ist z.B. die Kohle mal knapp: Bin ja Prepper.

Auch für draußen bevorzuge ich gefiltertes Wasser, daher ist für mich ein Filter Pflicht als Prepper. Zuhause sind diese 5 L Flaschen unpraktisch. Kann man lagern, doch unpraktisch im Alltag. Werde zukünftig wieder reguläre Flaschen lagern. :) Mit Kohlensäure als Trinkwasser. Der psychologische Effekt einer solchen Kleinigkeit ist gut für die Moral.

"Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung."

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.03.2016 10:21.

Thorin

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Re: Wasser: Die Quelle des Lebens

von Thorin am 04.12.2016 08:51

Hallo Gemeinde!
Meine Wasserversorgung basiert derzeit auf handelsüblichen Kisten mit 1 l Glasflaschen ( Mineral) da diese länger haltbar sind als PET und geschmacksneutraler. Fuer spontane Outdooreinsaetze hab ich dann doch die leichteren 1,5 l PET Flaschen und natürlich den Mini Filter zum ergänzen der Vorräte ( auffüllen der Trinkblase..)
Damit ich nicht gleich die Badewanne füllen muss hab ich mir noch leere Lebensmittelkannister von einem Krankenhaus besorgt ( Essig und Saftkannister 5 u 11 l.) Die müssen dort eh nur entsorgt werden und wenn man mit dem " Hausmeister / Techniker " spricht, kann man welche erhalten. ! Bitte auf mögliche Verunreinigung im Sammelcontainer achten!
Doch wenn man Zuhause für längere Zeit autark sein möchte, stoesst man bald an die Grenzen ( Lagerkapazität..)
Hat wer Erfahrung mit der Verwendung von Regenwasser aus Zisterne? Filterung zusätzlich mit Aktivkohle, evtl Wiederherstellung der Leitfähigkeit...?


Besser 2 Jahre zu früh, als 2 Stunden zu spät!

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Esther

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Re: Wasser: Die Quelle des Lebens

von Esther am 26.01.2017 20:56

Wir haben einen Brunnen und zur Not auch noch eine alte Handpumpe, die man bei Stromausfall anschließen kann, Regenwassertanks und zur Not genug Gewässer in der Nähe (Filter ist vorhanden, kann aber auch selbst gebaut werden). Daher habe ich das Thema Wasser für uns bisher als vernachlässigbar erachtet.

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Esther

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Re: Wasser: Die Quelle des Lebens

von Esther am 09.03.2017 11:23

Eine Zisterne hätte ich auch gerne noch. Die waren mir bisher zu teuer. Aber irgendwann finde ich auch die noch. Wenn diese tief genug eingegraben ist, sollten sich da keine Keime bilden. Regenwasser ist ja an sich erst mal keimfrei, wenn es vom Himmel fällt und zumindest ein Filter für Schwebstoffe ist schon in meiner Wasserleitung integriert. Auf dem Land haben das viele Häuser. Da unser Brunnenwasser aber weitestgehend Trinkwasserqualität hat, ist das nicht ganz so eilig.
Notfalls nimmt man das Regenwasser für die Tiere, die können das ab. Wieso eigentlich? Haben sich die Menschen das einfach nur abgewöhnt, wie so vieles andere auch? In Nigeria haben alle ihr Regenwasser gesoffen. Wenn wir Europäer das getan haben (einige dachten sich, was die Einheimischen können, kann ich auch), war gleich die K.... am Dampfen (im wahrsten Sinne des Wortes).

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Ben

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Re: Wasser: Die Quelle des Lebens

von Ben am 09.03.2017 23:09

Moin Esther,

"keimfrei" ist ein mutiges Wort. Vor allem für Regenwasser. Der Regen ist der Filter unserer Umwelt. Allein auf dem Weg von der Wolke zu dir in die Zisterne nimmt der Regen Unmengen Keime in sich auf. Abgase, Smog und Klimaanlagenabluft. Alles voller Keime.

Er wird erst auf dem Weg zum Grundwasser sauber. Der Regen fliesst durch die Erdschichten und durch Kiesel. Das alles filtert den Regen und macht ihn als Grundwasser geniessbar. Selbst wenn man auf dem Land wohnt ist der Regen meistens aus Gegenden die nicht so eine saubere Luft haben. Bestes Beispiel, Tschernobyl. Der verseuchte Regen zog bis nach Bayern.

Alles in allem, wenn man Regenwasser zur Lebensmittelzubereitung nutzt, dann sollte man es zumindest abkochen. Zum Blumengießen und für das Vieh gehts auch so, vermute ich mal, aber direkt trinken, das ist schwierig.

In vielen Regenwasserproben werden immer wieder Keime wie E. Colii und Pseudomonaden gefunden. Natürlich nicht tötlich, aber schon unangenem. Mehr wie Dünnschiss gibts da nicht, aber auf dauer sind Pseudomonaden auch nicht gesund.


MFG Ben

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Esther

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Re: Wasser: Die Quelle des Lebens

von Esther am 10.03.2017 10:11

Zugegeben, wenn ich so etwas plane befinde ich mich gedanklich immer sehr im hier und jetzt. Man lebt ja nicht nur für die zukünftige Krise. Und da ich eher selten aus dem Wasserhahn trinke, hätte ich kaum Skrupel wennn aus selbigem Regenwasser käme. Zum waschen und spülen bräuchte ich kein anderes Wasser und wenn ich mal einen Topf mit Leitungswasser fülle, dann wird das eh gekocht.
Momentan habe ich in meiner improvisierten Küche gar kein fließend Wasser und habe letzten Winter zum spülen und kochen nur Regenwasser benutzt ohne dass es uns was getan hätte.
Was dein Beispiel mit atomarer Verseuchung angeht... nun, in so einem Fall stünde ich wohl eh mit sprichwörtlich runtergelassener Hose da. Das ist einer der Fälle für die ich kaum vorbereitet bin. Ein wenig Jod hätte ich noch, fdas wars dann aber auch schon. Aber in so einem Fall könnte ich auch meinen Gemüsegarten vergessen. Wenn in Krümmel was passiert (das einzige AKW in relevanter Nähe), kann ich nur hoffen, dass schönes Wetter ist, dann kommt der Wind meist aus Osten.

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