Pilze im heimischen Wald

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Konz
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Pilze im heimischen Wald

von Konz am 16.12.2017 13:00

Moin moin,

beim Spaziergang gefunden.

Jemand hier eine Ahnung von heimischen Pilzen? Insbesondere als Bushcrafter und Outdoor-Interessierter ist Wissen zur nahrung aus dem heimischen Wald unerlässlich.


waldpilze.png

"Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung."

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Tiberius

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Re: Pilze im heimischen Wald

von Tiberius am 16.12.2017 14:39

Hallo zusammen. 
Sammle selbst seit Jahrzehnten Pilze. Meine Frau und die beiden Kurzen (6 +7) sind meistens mit dabei. Jetzt ist die Pilzzeit leider vorbei. 
Letztes Jahr war leider zu trocken. Dieses Jahr war besser. 6 mal sammeln. 45 kg Pilze! Einen Teil habe ich getrocknet, daß meiste eingefroren. Gefroren in die heiße Pfanne schmecken die wie frisch. 
Kleiner Tipp. Riesenschirmpilze panieren wie Schnitzel und braten. Köstlich! 

Gruß Tiberius 

Wenn es blutet, kann man es auch töten. 

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Esther

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Re: Pilze im heimischen Wald

von Esther am 16.12.2017 15:40

Ich erkenne leider nicht viele. Habe ein Bestimmungsbuch, unterlasse bei Pilzen aber lieber Experimente. Aber hier gibt es mehrere Pilzspezilisten, die ich mal zum Spaziergang überreden möchte. meine Großmutter - sie ruhe in Frieden - kann ich nicht mehr zu Rate ziehen, die kannte sich da verdammt gut aus.

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Konz
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Re: Pilze im heimischen Wald

von Konz am 16.12.2017 18:20

Ohne Handbuch erkenne ich maximal 3-4 essbare Sorten, selbst die vom obigen Bild kannte ich vorher nicht. Mit solchen Zwischeninfos bei einem Waldspaziergang stelle ich fest, dass die heimischen WÄlder doch eine Menge an Nahrung bieten, vorausgesetzt das WIssen ist vorhanden.

"Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung."

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Tiberius

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Re: Pilze im heimischen Wald

von Tiberius am 16.12.2017 21:57

Hallo zusammen.
Selbst ich kenne nur etwa 80 % aller Pilze in Deutschland. Meine Großmutter hat mir das sammeln  in meiner Kindheit beigebracht. Selbst meine Eltern sammeln keine Pilze. Sie hatten nie Interesse. Heutzutage freuen sie sich,  wenn ich im Herbst ihnen Pilze schenke. 
Pilzbücher habe ich auch. Alles Schrott!!! Nicht jeder Pilz wächst so, wie er in Büchern fotografiert wird. Nach Büchern sammeln ist riskant. 


Wenn es blutet, kann man es auch töten. 

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Esther

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Re: Pilze im heimischen Wald

von Esther am 17.12.2017 00:35

Genau deshalb bin ich diesbezüglich vorsichtig. Giftige Pflanzen lösen meistens nur Durchfall oder ähnliches aus. Lediglich bei Doldenblütlern sollte man sehr sicher sein. Mit Pilzen dagegen kann man sich recht leicht umbringen, wenn man nicht aufpasst.

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Tiberius

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Re: Pilze im heimischen Wald

von Tiberius am 17.12.2017 12:37

Es gibt bei einigen Pilzen Verwechslungsgefahr. Zum Beispiel Champions und Knollenblätterpilze im frühem Wachstumsstadium. Da können 50g schon zum Tode führen. Viele sind auch nur ungenießbar oder eßbar, man darf danach 3 Tage keinen Alkohol trinken. 

Deshalb ist es am besten, man geht die ersten male mit erfahrenen Pilzsuchern mit. Da lernt man es am schnellsten und sichersten. 
An vielen Orten gibt es auch Pilzberater. Da kannst du nach dem sammeln nochmal kontrollieren lassen, ob du nur eßbare Pilze hast. 
Pilze sammeln ist eine schöne Beschäftigung im Spätsommer und Herbst. Auch eine gute Vorbereitung für Prepper. Pilze sind gesund und nahrhaft. Sie können auch als Fleischersatz dienen.

Wenn es blutet, kann man es auch töten. 

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Tiberius

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Re: Pilze im heimischen Wald

von Tiberius am 17.12.2017 19:54

Noch ein kleiner Nachtrag zum Thema. 
In NRW darf man nicht mehr sammeln als 5 kg pro Person und Tag!  Ich weiß nicht, ob es in anderen Bundesländern andere Regelungen gibt. 

UND SEHR WICHTIG FÜR PREPPER. 
Nach einem Nuklearen Störfall oder Atomkrieg sollten Pilze aus dem Freiland ca.10 Jahre nicht gegessen werden. Pilze speichern radioaktives Jod. 

Wenn es blutet, kann man es auch töten. 

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