Das Bundesamt warnt vor Engpässen...

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DoktorPreppa

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Das Bundesamt warnt vor Engpässen...

von DoktorPreppa am 01.12.2017 20:39

Heute im Spiegel online, schon gelesen?

"Im Fall einer Katastrophe in Deutschland drohen Engpässe bei der Versorgung der Bevölkerung. Davon geht das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn aus."

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/katastrophen-in-deutschland-bundesamt-warnt-vor-engpaessen-a-1181193.html

Na sowas... 

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Esther

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Re: Das Bundesamt warnt vor Engpässen...

von Esther am 01.12.2017 21:19

Ich habe es heute im Radio gehört.
Üblicherweise sind Katastrophen ja regionaler Natur, da sind 2% der Bevölkerung meist ausreichend, denke ich. Bei bundesweiten Folgen einer wie auch immer gearteten Katastrophe werden wir uns aber darauf einstellen müssen weitestgehend alleine klar kommen zu müssen. Und besagte 2% müssen auch erstmal erreicht werden.
2% wären knappe 1,7 Millionen. Hamburg hat mehr, Berlin mehr als doppelt so viele Einwohner.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.12.2017 21:22.

DoktorPreppa

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Re: Das Bundesamt warnt vor Engpässen...

von DoktorPreppa am 01.12.2017 21:41

Für mich ist Weihnachten schon eine Katastrophe und Engpass am gleichen Tag 

Ansonsten sind Prepper ja von Haus aus immer auf das schlimmste vorbereitet.

Kann kommen was will, ich würde mich nicht darauf verlassen das das Bundesamt irgendwann mal innerhalb einer zwei Wochen Frist mal vorbeikommt und "hilft".

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Tiberius

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Re: Das Bundesamt warnt vor Engpässen...

von Tiberius am 01.12.2017 22:53

Hilfe innerhalb von zwei Wochen? Ist nicht möglich. 
Je nach dem was passiert werde die da oben uns nie helfen, selbst wenn sie es wöllten. 
Bei großflächigen Katastrophen werden zu erst Ballungszentren versorgt. Ländliche Gebiete werden später oder garnicht versorgt. Untersuchungen von Behörden haben ergeben, daß Menschen in ländlichen Gebieten länger ohne Hilfe überleben. 
Seid nicht naiv. Verlaßt euch nicht auf Hilfe von außerhalb. 
Habe selbst die APP "NINA". Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz gibt zwar viele Ratschläge, bei einer großflächigen Katastrophe wären die auch überfordert. 

Wenn es blutet, kann man es auch töten. 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.12.2017 22:54.

DoktorPreppa

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Re: Das Bundesamt warnt vor Engpässen...

von DoktorPreppa am 01.12.2017 23:14

Die zwei Wochen standen heute nicht in der Zeitung - ich habe es davon abgeleitet das das selbe Bundesministerum sagt:

Können Sie sich vorstellen, dass Lebensmittel und Trinkwasser einmal nicht jederzeit verfügbar sein könnten? Was ist, wenn ein Hochwasser die Straßen unpassierbar macht? Lawinen ein Dorf von der Außenwelt abschneiden? Starker Schneefall die Versorgung von Geschäften unmöglich macht? Oder ein Stromausfall die öffentliche Versorgung lahmlegt?

Mit einem Vorrat an Lebensmitteln und Getränken für zwei Wochen sind Sie hierfür gerüstet.

Heute hiess es sie können also nicht mal 2%, das waeren 1.6 Millionen Menschen, nach Nato Empfehlung "betreuen". Was aber nicht gesagt wurde, wielange sie das können.  Und es wurde auch nicht gesagt wieviele sie wirklich können, vielleicht nur die Haelfte davon?

Zum Stichtag 31. Dezember 2015 lebten in Deutschland offiziel 82,175,700 Menschen.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.12.2017 23:15.

Esther

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Re: Das Bundesamt warnt vor Engpässen...

von Esther am 02.12.2017 06:48

Auf den Staat habe ich mich noch nie verlassen und werde im Katastrophenfall bestimmt nicht damit anfangen. Aber der Staat konnte sich ja auch nie auf mich verlassen, also was soll´s...
Aber bei wieviel Prozent sie jetzt sind und für welchen Zeitraum das gilt würde mich trotzdem mal interessieren.

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Tiberius

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Re: Das Bundesamt warnt vor Engpässen...

von Tiberius am 02.12.2017 08:56

Ich hörte mal eine Aussage im Fernsehen, daß für jede Person in Deutschland Staatsvorräte für 4 Wochen vorrätig sind. 
Rein rechnerisch. 
Mit der Verteilung wird es Probleme geben. Deswegen soll auch jeder Vorräte für mindestets 2 Wochen haben. Danach sollte angeblich die Grundversorgung gesichert sein.
Ich glaube nicht daran. Meine Vorräte im Keller reichen für 3 Monate. Dazu kommen noch meine Tiere auf dem Hof. 

Wenn es blutet, kann man es auch töten. 

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DoktorPreppa

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Re: Das Bundesamt warnt vor Engpässen...

von DoktorPreppa am 02.12.2017 09:12

Tiberius das war vielleicht in den 70er Jahren mal, auf dem Höhepunkt des kalten Krieges. Seither wurden die Lager systematisch aufgelöst, die Staatsreserven verkauft und der Rest nach Afrika verschenkt.



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Esther

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Re: Das Bundesamt warnt vor Engpässen...

von Esther am 02.12.2017 16:08

Die Nachricht im Radio hatte ich so verstanden, dass es hauptsächlich um die Unterbringung ging. Wenn evakuiert werden muss zum Beispiel. Das hat dann mit Essen wenig zu tun. Wie lange das heutzutage halten würde weiß ich nicht, glaube aber auch nicht, dass da viel vorrätig ist. Die 2 Wochen entspringen vermutlich eher der Annahme, dass ein Problem in dieser Zeit wieder behoben sein soll. In der Schweiz, wo in den Bergen schnell mal eine Lawine o.ä. die Straßen blockieren kann, ist so eine Vorratshaltung schon lange normal und 2 Wochen sicher genug. Wenn etwas nicht so schnell behoben werden kann, sehe ich da schwarz. Wie schon erwähnt wird allein die Verteilung eine logistische Herausforderung werden.

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Esther

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Re: Das Bundesamt warnt vor Engpässen...

von Esther am 02.12.2017 16:34

Gerade noch mal nachgelesen. Die Versorgung ist wohl auch gemeint, scheint aber eben mit diesen Betreuungsplätzen zusammenzuhängen. In einer Notunterkunft bekommt man dann logischerweie auch zu essen. Der Rest, der nicht unterkommt...?
Habt ihr in eurer gegend eigentlich noch Sirenen? Die wurden ja auch massenhaft abgebaut. Man verlässt sich ganz und gar auf neue Technik, Handy und Co. Wenn die nicht funktionieren gibt es dann halt keine Warnung? Etwas kurz gedacht finde ich. Obgleich vermutlich eh niemand mehr wissen wird wovor die Sirenen im Zweifelsfall wirklich warnen. Ich jedenfalls könnte es nicht mehr einordnen.

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